Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.


 

 

Samstag, 17. November um 20 Uhr:

Foto:Häzzblood

Konzert mit Herz, Rhythmus und Gefühl: HÄZZBLOOD

LEIDER BEREITS AUSGEBUCHT

Die Formation "Häzzblood" sind elf singende Männer und eine Frau am Piano. Gegründet im Frühjahr 2010 haben sie mittlerweile über 60 Lieder der verschiedensten Stilarten im Repertoire. Ihr Proberaum ist eine Scheune in der Mutscheid, man hört sie kilometerweit.
Unter der musikalischen Leitung von Marietheres Görgen, die als Korrepetitorin an der Musikhochschule Köln, als Inspizientin an der Oper Bonn und als Gesangslehrerin arbeitet, entstand ein Programm aus den verschiedensten Musikgenres: Mundartlieder, Schlagerschnulzen, Pop- und Rocksongs, klassische Lieder, Volkslieder oder geistliche Lieder.
Ihr Motto lautet "Mit Herz, Rhythmus und viel Gefühl", und sie arbeiten ausschließlich akustisch. Jeder ist Solist an seinem Platz, alle zusammen sind ein Klangkörper. Die Musik soll sie betreffen, sie stöbern genüsslich im Repertoire, forschen sich durch die Stile, probieren und kombinieren frech. Dabei ist das Klavier die rhythmische und harmonische Stütze des Gesangs.


 

 

Samstag, 24. November um 20 Uhr:

Foto:Horstmann / Sterckx

Horizontalmusik mit Uta Horstmann und Nele Sterckx: LIEGEKONZERT

Nachdem die beiden ersten Liegekonzerte schnellstens ausgebucht waren, freut es uns sehr, dass die beiden Künstlerinnen erneut ein Liegekonzert gestalten werden.
Wieder kann man sich dabei bestens erholen und entspannen und die Musiktherapeutinnen und Musikerinnen Uta Horstmann und Nele Sterckx verwöhnen die Gäste mit "Horizontalmusik". Man sitzt also nicht auf Stühlen, wie sonst üblich bei Konzerten, sondern kann sich entspannt hinlegen und lauschen.
Klang und Stille ergeben einen warmen, sicheren Raum, in dem man sich geborgen und aufgehoben fühlt. Gefühle, Bedürfnisse und Gedanken dürfen da sein und sich auflösen im Fließen der Musik. Uralte, heilige Instrumente und das feine Gespür für die richtige Melange entführen uns zu unserem Ursprung. Ein Liegekonzert bietet die Möglichkeit, sich voll und ganz auf Entspannung und das Lauschen einzulassen. Man kann die Augen schließen und für eine Stunde in eine geführte Meditation eintreten. Ein Erlebnis, das die Seele nährt und auftanken lässt.
Auf einer Reise durch Klänge und Melodien auf archaischen und klassischen Musikinstrumenten sind zu hören: Klangschalen, Gong, Flöten, Didgeridoo, Steeldrum, Gitarre, Geige und Stimme. Selbstkomponierte Stücke in Anlehnung an die Klassik sowie erdende und sphärische Klänge und Vocals verweben sich zu einer einzigartigen Entspannungsmusik.

Mitzubringen wären eine (Yoga-) Matte für bequemes Liegen und eine (Woll-) Decke. Diese Veranstaltung findet im Seminarraum im ersten Stockwerk statt, aus diesem Grund kann der Zugang nur über Treppen erfolgen und ist ausnahmsweise nicht barrierefrei.


 

 

Sonntag, 2. Dezember um 15 Uhr:

Der kleine Muck Foto:Jojo Ludwig

Letzte Aufführung: DER KLEINE MUCK

Die Inszenierung richtet sich an Kinder, die schon zur Schule gehen und an Erwachsene. Sie basiert auf dem bekannten Märchen von Wilhelm Hauff und wird in der theater 1 - Adaption vom kleinen Muck selbst erzählt.
Seine Geschichte beginnt, als Muck im Gefängnis des Sultans sitzt und auf seine Hinrichtung wartet. Muck lässt in seiner Zelle die Vergangenheit noch einmal Revue passieren; seine Zuhörer sind die Tiger des Sultans, die unter seiner Zelle schon auf ihn lauern. Mit den wenigen Mitteln, die er im Gefängnis vorfindet, bebildert er seine Erzählung: aus Brotteig formt er Figuren, aus Papier schneidet er Schattenfiguren aus, mit etwas Stoff lässt er Personen aus seiner Vergangenheit wieder erstehen.

Diese Mischung aus Figurentheater, Schattenspiel, Schauspiel und Objekttheater lässt dem Zuschauer viel Raum für seine eigene Fantasie und überrascht immer wieder mit neuen Formen.

"Der kleine Muck" wurde auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals mit großem Erfolg aufgeführt. Die Inszenierung wurde mit dem "Pro-Drama"-Preis, dem Förderpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, dem "Raben-Theaterpreis" des Internationalen Figurentheater-Festivals in Wiesbaden und dem Förderpreis des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Das Stück ist seit 2016 nicht mehr im Programm, wird aber auf besonderen Wunsch noch ein letztes Mal aufgeführt.


 

 

Samstag, 8. Dezember um 20 Uhr:

Foto:Jo Titze

Weltmusik--Konzert mit Sedaa: NEW WAYS

Wenn Sie beim Stichwort "Mongolisches Hackbrett" ein fernöstliches Metzgerei-Zubehör vermuten oder glauben, dass eine "Pferdekopf-Geige" ein Streichinstrument ist, das bei Galopprennen zum Einsatz kommt, dann sollten Sie sich vielleicht einmal dieses Konzert anhören und ansehen. Wenn Sie aber wissen sollten, dass es sich um klassische mongolische Musikinstrumente handelt, dann werden Sie vielleicht ohnehin zu diesem Konzert kommen wollen.
Denn die Gelegenheit, eine Aufführung wie diese in Münstereifel präsentiert zu bekommen, ist äußerst selten, soviel ist sicher.

Die mongolisch-persische Formation "Sedaa" verbindet auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Sie wurden in der ganzen Welt begeistert gefeiert, zum Beispiel in China, Kolumbien, Usbekistan, den Niederlanden, Polen, Finnland, der Ukraine, Italien oder Tschechien, häufig verbunden mit Auszeichnungen und Preisen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend bei der Filmmusik zu "Das weinende Kamel") und Naraa Naranbaatar sowie der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge, erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und Kehlgesang sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.

Ein absolut sehens- und vor allem hörenswertes Konzert!


 

 

Samstag, 19. Januar um 20 Uhr:

Foto:Steven Ouma Band

Konzert mit der Steven Ouma Band: TALES FROM EAST AFRICA

Steven Ouma wurde in Mombasa, Kenia, in eine hochmusikalische Familie hineingeboren. Sein Vater ist ein berühmter Sänger und Gitarrist, der in ganz Ost-Afrika große Erfolge verzeichnet. Steven wurde durch seinen Vater maßgeblich inspiriert und singt seit seinem 16. Lebensjahr. Mit einigen seiner Songs erreichte er die Nummer eins der Hitparade von Tansania; er spielte mit seiner Band "Africa Bora Sound" in Sansibar, Mozambique und Oman.

Seit 2005 lebt er in Köln und lernte dort "seine" Musiker kennen, die anscheinend nur auf ihn gewartet hatten. Seine Lieder singt er nach wie vor in seiner Muttersprache Kisuaheli. Seine kraftvolle und wandelbare Stimme zieht die Zuhörer direkt ab der ersten Note in seinen Bann. Mit ganzem Körpereinsatz singt er leidenschaftlich und einfühlsam von guten und schwierigen Aspekten des Lebens, von der Liebe und von Geschöpfen aus der Welt afrikanischer Märchen und Legenden.

Mit Mandjau Fati aus Guinea Bissau hat Steven Ouma einen herausragenden Gitarristen an seiner Seite, der in den USA, in Kanada, in den meisten Ländern Europas sowie in Tansania, Ghana und Nigeria als Tourneemusiker gefragt war und ist. Max Serges beherrscht afrikanische und afrokubanische Instrumente und bereichert das Konzert virtuos und sensibel mit den entsprechenden Rhythmen. Gemeinsam schaffen sie eine musikalische Atmosphäre, die die Seele von Ost-Afrika in jedem Konzertsaal aufleben lässt.

So auch im Kulturhaus.


 

 

Samstag, 9. Februar um 20 Uhr:

Foto:Jochen Manz

Kabarett mit Robert Griess: HAUPTSACHE, ES KNALLT !

Robert Griess ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist und Autor, der regelmäßig zu Gast in Hörfunk und TV ist. Er organisiert das bundesweit erfolgreiche "Schlachtplatte"-Ensemble und ist künstlerischer Leiter des Kölner "Streithähne"-Festivals für politisches Kabarett. Seine Texte werden von zahlreichen Kollegen gespielt, unter anderem schrieb er an mehreren Programmen von Simone Solga, der "Distel", dem "Düsseldorfer Kommödchen" oder der "Leipziger Pfeffermühle" mit. Ebenso fürs Fernsehen, etwa für "Käpt'n Blaubär" oder Dieter Hallervorden.
2012 erschien sein Roman "Stappers Revolte" bei Random House. Im Herbst 2017 folgte im Michael-Müller-Reisebücher-Verlag die Abrechnung mit seiner Heimatstadt: "Köln - satirisches Handgepäck".

Griess gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kabarett-Szene. In seinem aktuellen Programm lässt er es knallen - und wie!
Der Kabarettist zündet Pointen, Gags und Sketche über die Widersprüche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, auf dass kein Auge trocken bleibt. Robert Griess rechnet mit den Mitteln der Satire so böse wie vergnüglich ab - mit einer Welt, in der nicht mehr Solidarität und Empathie als noble Charakter-Eigenschaften gelten, sondern Gier und Egoismus. Dabei schreckt er vor nichts zurück, um das Publikum auf höchstem Niveau zum Lachen zu bringen.

Wieso sind ausgerechnet Reiche gegen Mindestlöhne, lassen sich aber auf Charity-Bällen als Menschenfreunde feiern? Weshalb bekommen Manager Bonus-Zahlungen, Krankenschwestern jedoch nicht? Warum geht es beim Sparen immer nur um Renten und Löhne, aber nie um Vermögenssteuern? Steht "BWL" wirklich als Abkürzung für: "Bescheißen wir Leute"?

Griess’ einzigartige Mischung aus Stand-Up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Show mit hohem Lachfaktor.
Und dann ist da noch sein großes Weltendrama im Heiner-Müller-Schlingensief-Stil - sowas hat das Kabarett auch noch nicht gesehen. Griess lässt kein Thema aus und hat die Lacher immer auf seiner Seite.

Ein überbordendes "Triple-A"-Kabarett, voll schrägen Humors und mit klarer politischer Haltung: Abgefahren, aktuell und aberwitzig.


 

 

Samstag, 16. Februar um 20 Uhr:

Foto: Borkh Photography, Stefanie Kaspari

Pagan-Folk-Konzert mit der Gruppe "Waldkauz": WALDKAUZ AKUSTIK

"Waldkauz" ist eine Formation junger Musikerinnen und Musiker aus Hildesheim, die sich bereits einen hervorragenden Namen auf vielen Festivals im In- und Ausland gemacht haben, unter anderem konnten sie im Jahr 2016 den Newcomer-Award des international bekannten "Festival Mediaval" für sich entscheiden.
Sie präsentieren dem Publikum auf ihrer Akustik-Tour eine Mischung aus traditionellem Liedgut, Balladen und eigenen Stücken. Sie singen von Wassermännern, slawischen Waldhütern und versteckten Feenwelten, von gefährlichen Hexenwesen und versteinerten Zwergenkönigen, von uralter Magie, von der Weisheit der Natur und dem Rausch des Tanzes. Mal zärtlich, sphärisch und verträumt mal rhythmisch, fordernd und schnell erklingen die Stücke von der Bühne. Ein zentrales Thema bleiben dabei die Sagen und Mythen aus alten Tagen, deren Kraft und Geheimnis bis heute in der Musik von "Waldkauz" nachhallt.

Mit einer Vielzahl historischer und moderner Instrumente wie keltischer Harfe, Drehleier, verschiedener Flöten, schwedischer Nyckelharpa und Bouzouki wird die Vielfalt und der Reichtum dieser Musik zum Leben erweckt. Bis zu dreistimmige Gesangssätze entführen die Zuhörer in die Vergangenheit und an fantastische Orte. Eine vielseitige Perkussion und ein warmer, subtiler Bass unterstützen die feinen Arrangements und bieten ein dynamisches Gegenstück zu zarten Saitenklängen.

So schaffen "Waldkauz" einen zauberhaften Abend, der im Inneren des Zuhörers noch lange nachhallen wird.


 

 

Samstag, 16. März um 20 Uhr:

Tante Ernas Kultur-Picknick (10): Mit UWE BELZ

Wieder einmal hat Tante Erna einen großartigen Künstler aus der Region ausfindig gemacht, den Sänger, Gitarristen, Song-Poeten und Wildnisschulen-Inhaber Uwe Belz.
Seine Musik, die natürlich auch an diesem Abend zu hören sein wird, steht in der Tradition der amerikanischen Songschreiber und Blues-Musiker. Musik-Kritiker namhafter Fachzeitschriften beschreiben seine Musik als "Aus dem Einerlei herausragend, mit filigran leuchtenden Perlen." oder "Im weiten Feld zwischen klassischen amerikanischen Singer/Songwritern und ganz vielen Blues-Einflüssen singt er mit entspannter Stimme über Zwischenmenschliches."
Alle Stücke stammen aus übrigens seiner eigenen Feder und an diesem Abend wird er solche spielen, die deutsche Texte haben.,
In seinen 20ern verließ Uwe Belz das Profilager der Musik und zog in die Wildnis der USA. Dort lebte er ein Jahr lang in einer selbst errichteten Hütte. Zurück in Deutschland gründete er 1999 seine eigene Wildnisschule.

Man kann sich also sowohl in musikalischer als auch in informativer Hinsicht auf einen hochinteressanten Abend freuen.

Wie üblich beim Kultur-Picknick wird Zilli Eschbach etwas Passendes lesen und Hauke Lütjensteen wird in seiner leicht unterkühlt-norddeutschen Art moderieren. Ob denn Tante Erna diesmal endlich anwesend sein wird, wagen wir jedoch nicht zu prophezeien.


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