Donnerstag,
9. September um 20 Uhr:
Criminale 2010: Mord nach Noten
Rita Hausen, Mischa Martini, Oliver Buslau und Edith Kneifl
(von oben links nach unten rechts)
Diese Lesung wird von der "Criminale
2010" veranstaltet.
Was Sie auf
dem oben stehenden Bild sehen, sind nicht die vier meistgesuchten
Terroristen, sondern die vier ausgesuchten Autor(inn)en, die anlässlich
der "Criminale 2010" bei uns im Kultuhaus aus ihren Werken
lesen werden. Bei den Krimis, die sie vorstellen werden, geht es
immer um Musik oder Musiker in Verbindung mit Kriminalfällen
und Verschwörungen.
Rita Hausen
stammt aus dem Westerwald und studierte Germanistik und katholische
Theologie in Bonn. Sie arbeitete als Gymnasiallehrerin in beiden
Fächern in Walldorf bei Heidelberg, ehe sie sich ganz dem Schreiben
und der Malerei widmete.
Als Fan des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart schrieb sie nach
"Mozarts Zeitreisen" aus dem Jahr 2006 mit dem historischen
Kriminalroman "trazoM" 2009 ihr zweites Buch über das
Salzburger Wunderkind. Daneben veröffentlich sie auch Gedichte,
Kurzgeschichten und Erzählungen.
Es geht um den mysteriösen Tod Mozarts und das geheime Wirken der
Illuminaten. Mozart stirbt einen unerklärlichen Tod und seine Leiche
verschwindet spurlos, doch sein Geist lebt in der Zauberflöte weiter,
die mit ihrer geheimen Botschaft gegen Kirche und Politik rebelliert.
Mischa Martini
lässt seinen Ermittler Waldemar Bock an der Mosel auf Verbrecherjagd
gehen. In "Tango Mosel", dem neunten Teil seiner Mosel-Krimi-Reihe,
kocht das Blut im heißen Rhythmus.
Die Presse urteilt: „Ein beziehungsreicher, oft augenzwinkernder
Krimi, der elegant eine fiktive Handlung mit durchaus realen Anspielungen
im Umfeld der Trierer Kultur- und Medienszene verknüpft.“
Die besten Ideen kommen Mischa Martini beim Joggen im Stadtwald
rund um Trier. In seinen Büchern wird deutlich, dass er als Journalist
arbeitete. Für die Authentizität der Geschichten recherchiert er
gründlich. Der Autor wurde 2001 für „NORDFÄLLE“, den ersten Krimistadtschreiberpreis
in Deutschland, nominiert und lebt mit Frau, zwei Kindern und Katze
in der Nähe von Trier. Er ist Mitglied im Syndikat (Vereinigung
deutscher Krimiautoren), DJV (Deutscher Journalisten Verband) und
BDS (Bund Deutscher Schriftsteller).
Oliver Buslau,
seines Zeichens Chefredakteur der Zeitschrift "TextArt - Magazin
für kreatives Schreiben", außerdem Musik-Journalist
und Verfasser zahlreicher Klassik-CD-Booklet-Texte bei fast allen
namhaften Schallplattenlabels, hat mit seinem Buch "Die fünfte
Passion" einen Krimi geschrieben, der sich mit einer tödlichen
Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift von Johann Sebastian
Bach befasst:
Der Musikwissenschaftler Adrian Fischer wird ermordet. Seine Tochter
Gwendolyn, eine erfolgreiche Opernsängerin, hatte wenig Kontakt
zu ihrem Vater. Nun muss sie sich aber mit dessen Nachlass befassen
und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Vater hatte ein verschollenes
Bach-Manuskript gefunden, in dem das Datum des jüngsten Tags verschlüsselt
ist. Gwendolyn erhält kurz darauf einen mysteriösen Anruf: Ein Unbekannter
versucht, die Herausgabe der Noten zu erpressen. Und dann entgeht
sie nur knapp einem Mordanschlag ...
Wer aus Wien
kommt, hat Musik im Blut und bei Edith Kneifl fließt
sogar Blut in der Musik. In ihrem Krimi "Geheimes Salzburg"
stirbt gar der Bariton auf offener Bühne.
Ein schräger, ebenso spannender wie unterhaltsamer Krimi der bekannten
österreichischen Autorin.
Edith Kneifl, Dr.phil., geboren in Wels, aufgewachsen in Lenzing,
Oberösterreich, studierte Psychologie und Ethnologie an der Universität
Wien. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Griechenland und in
den USA lebt und arbeitet sie als Psychoanalytikerin und freie Schriftstellerin
in Wien. Sie ist Mitglied der AIEP (Internationale Vereinigung der
Kriminalschriftsteller) der "Sisters in Crime" und des SYNDIKATS.
Sie erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Literaturpreise und
-stipendien; unter anderem 1988 den "Theodor-Körner"-Preis
für Literatur, 1994 Literaturstipendium der Stadt Wien. 1992 bekam
Edith Kneifl für ihren Roman "Zwischen zwei Nächten" als erste Frau
den "Glauser"-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman
des Jahres verliehen. Die Verfilmung ihres Romans "Ende der Vorstellung"
(Regie: Wolfgang Murnberger, Filmtitel: "Taxi für eine Leiche")
wurde als bester Fernsehfilm des Jahres mit dem ROMY 2003 ausgezeichnet.
Ihre Werke wurden ins Französische, Griechische, Tschechische, Italienische,
Spanische, Koreanische und Japanische übersetzt.
Soweit die Auswahl
der "Criminale 2010", für die wir keine Verantwortung
übernehmen können.
Für das Rahmenprogramm schon, denn natürlich wird im Kulturhaus
bei Lesungen nicht einfach nur gelesen. Im Falle der "Criminale
2010"-Lesung haben wir ein musikalisches Beiprogramm, bestehend
aus klassischen Pianostücken, gespielt von Anna Hürten,
einem einzigen
Stück des Jazz-Trompeters Hans-Peter Salentin
und der
Münstereifeler Waschbrett-Band,
die
für rhytmischen Lärm sorgen wird.
Samstag,
18. September um 16 Uhr (Premiere)
und Donnerstag, 7. Oktober um 15 Uhr:
Der vergessene Geburtstag
Schauspiel
und Figurentheater vom
"Two Hands Theatre" aus
Bulgarien
Ganz frei nach dem Buch von Donald Bisset
Die Elefanten
haben ein enormes Gedächtnis und man sagt, dass ein Elefant
niemals etwas vergisst.
So sagt man.
Was aber passiert, wenn Papa Elefant nun doch einmal den Geburtstag
seines Sohnes vergessen hat?
Mit viel Fantasie,
spielerischer Leichtigkeit und poetischem Feingefühl erzählt
die Spielerin Maya Georguieva eine Geschichte über das Vergessen
und Erinnern, über Freundschaft suchen und finden. Dabei entstehen
fast wie von selbst die Figuren aus ihrem kleinen Koffer und sie
schafft es, mit präzise eingesetzten Requisiten, Stimmen und
Figuren die Zuschauer für eine Dreiviertelstunde völlig
zu faszinieren.
Die Premieren-Vorstellung
wird von der Goldschmiede Palm gesponsert, wofür wir hiermit
herzlich danken.
Sonntag,
26. September ab 15 Uhr:
Märchenhochzeit
Ungewöhnliche Märchenszenen für Kinder ab 4 und deren
Erwachsene
Es gibt ab jetzt
eine neue Tradition im Kulturhaus theater
1: Die Märchenhochzeit, die ab jetzt alle zwei Jahre
im und um das Kulturhaus stattfinden wird. Dies ist keine Inszenierung
im üblichen Sinne, vielmehr werden hier bekannte Figuren aus
ebenso bekannten Märchen in bislang unbekannten Situationen
auftreten. In jedem Fall aber wird am Ende geheiratet, nur nicht
immer in der gewohnten Art und Weise. Es kann also durchaus vorkommen,
dass der Froschkönig mit dem Rattenfänger von Hameln den
Bund fürs Leben eingehen will oder dass Rapunzel sich in ihren
Frisör verliebt, der eigentlich König Drosselbart ist.
Sicher ist jedoch
eines: Der Spaßfaktor steht an oberster Stelle und Kinder
wie Erwachsene werden ihre märchenhafte Freude an den Szenen
haben.
Diese Vorstellungen
werden zwischen 15 und 17 Uhr in Abständen wiederholt und der
Eintritt ist frei; allerdings reagieren die Figuren - genau wie
im richtigen Märchenland - nur auf Münzeinwurf.
Ab 18 Uhr wird
dann das neue Stück vom theater 1
in Bad Münstereifel uraufgeführt: "Das Rotkäppchen-Massaker".
Der Titel allein besagt deutlich, dass diese Inszenierung nicht
für Kinder geeignet ist. Erwachsene mit Sinn für (schwarzen)
Humor, die weder ein süßliches Rotkäppchen-Stück
noch ein grausiges Massaker erwarten, werden jedoch voll auf ihre
Kosten kommen.
Freitag,
15. Oktober um 20 Uhr:

Heinz-Erhardt-Abend (und Geburtstagsfeier: 3 Jahre Kulturhaus)
Martin
Lüker spricht, liest und singt Heinz Erhardt am Klafünf!
Nicht alle Kabarettisten
schreiben Geschichte. Nur wenigen Verstorbenen wird die Ehre zuteil,
nachgespielt zu werden. Sie verkörpern Typen und hinterlassen gescheite
Texte. Heinz Erhardt, der 1909 in Riga geborene und 1979 in Hamburg
verstorbene Kabarettist, umschrieb und umspielte in den 50er Jahren
den kleinen Mann, den Bonsai-Don-Quichote im Kampf mit den Windmühlen
des Alltags. Erhardt bleibt unvergesslich. Und noch immer ist er
laut einer Umfrage des Magazins "Focus" der Komödiant, der die Deutschen
am meisten zum Lachen bringt. In tiefer Verehrung präsentiert Martin
Lüker virtuos "heinzigartige" Texte, die besten Gedichte und Sketche,
die verrücktesten Pointen und Gags.
Wenn Heinz Erhardts
Gedichte von einem kongenialen Künstler wie Martin Lüker
interpretiert werden, kann man den Verlust, der durch den Tod des
großen Komikers entstanden ist, halbwegs verschmerzen. Denn
Herr Lüker
ist ein Unikum:
Man kann nur staunen, mit welcher Nonchalance er sein Piano spielt,
ohne dabei auf die Tasten zu sehen und so ganz nebenbei derart urkomische
Kommentare abgibt, dass es das Publikum kaum noch auf den Sitzen
hält.
Wir freuen uns
sehr, dass wir ihn dazu gewinnen konnten, die Feier zum dritten
Geburtstag des Kulturhauses mit seinem Heinz-Erhardt-Programm aufzuwerten!
Freitag,
29. Oktober um 20 Uhr:

Edgar Knecht: "Good morning Lilofee"-Tour
Jazzkonzert der Spitzenklasse
Als Edgar Knecht
im April 2009 mit seiner Band im Kulturhaus zum ersten Mal gastierte,
kochte der Saal. Wir waren sprachlos und das Publikum konnte sich
nicht satthören an seinen gefühlvollen Improvisationen
und seinen virtuosen Bearbeitungen von alten Volksliedern.
Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass er sich mit den
Stars der internationalen Jazzszene durchaus messen kann, schließlich
wurde er nicht ohne Grund zum weltweit größten Festival
für Latin-Jazz nach Havanna eingeladen und dort begeistert
gefeiert.
Edgar Knecht
gilt als Aushängeschild und kreativer Botschafter in Sachen Solopiano.
Seine Soloprogramme gelten als Meilensteine der Integration von
Konzertflügel und Computertechnik. Zu seinen Preisen und Auszeichnungen
zählen unter anderem der "Jazzpreis Hannover" und zweimal der "Dr.-Wolfgang-Zippel-Förderpreis";
außerdem wurde er mit seinem "valsanova-Projekt" für den hessischen
Weltmusikpreis nominiert.
Die Fachpresse feiert ihn als "Überflieger am Flügel, der in der
Sparte Solopiano Maßstäbe setzt", als "einen vielseitigen, temperamentvollen
Pianisten, der wie selbstverständlich die verschiedenen Facetten
seines pianistischen Könnens demonstriert" und als "einen der aufregendsten
deutschen Tastenvirtuosen". Die New Yorker Zeitschrift "Jazz Passengers"
urteilt: "A real great player with very funny sounds!"
Sein "valsanova
Projekt" (welches er im April auch in Bad Münstereifel aufführte)
katapultierte ihn in die ersten Reihen der deutschen Jazz-Pianisten.
Dieses Projekt zeigt Edgar Knecht als mitreißenden musikalischen
Geschichtenerzähler am Konzertflügel. Auch bei dieser Produktion
baut er virtuos eine Brücke zwischen Tradition und Moderne, wobei
nicht zuletzt sein charmanter Humor das Konzert zu einem überaus
kurzweiligen Ereignis auf höchstem musikalischen Niveau werden lässt.
Unzählige
Besucher fragten uns nach seinem Gastspiel, wann er denn wieder
einmal in Münstereifel spielen wird und am 29. Oktober ist
es endlich soweit: In derselben Besetzung wie beim letzten Mal (Edgar
Knecht am Piano, Rolf Denecke am Bass und Tobias Schulte am Schlagzeug)
wird nun im Kulturhaus theater 1
die neue CD "Good mornig Liliofee" präsentiert.
Wir freuen uns
schon jetzt!
Freitag,
5. November um 20 Uhr:
Und tschüss!
Die Abschieds-Tournee der beiden Eifel-Kabarettisten Jupp Hammerschmidt
und Hubert vom Venn
Ist Ihnen der
dicke schwarze Rand aufgefallen, der das Foto der beiden umrahmt?
Ja, es gibt einen Trauerfall zu beweinen: Hubert vom Venn und Jupp
Hammerschmidt hören auf. Für immer.
So traurig diese Nachricht auch ist, so lustig wird aber auch ihr
letztes Programm.
Denn nach wie vor sind die beiden einzigartig und auf ihre ganz
spezielle Art komisch, wenn sich der rote Bürgermeister Jupp
Hammerschmidt und der Pfarrer Hubert vom Venn wieder einmal in bester
Don-Camillo-und-Peppone-Manier in die Haaren kriegen. Dass nebenbei
so manches Eifel-Anekdötchen erzählt wird und so mancher
Ausflug in die Vergangenheit gemacht wird, ist bei jeder ihrer Aufführungen
ein zusätzlicher Spaß.
Lassen Sie sich
also diese letzte Chance, Eifelkabarett "at it's best"
zu erleben, auf keinen Fall entgehen!
Samstag,
20. November um 20 Uhr:
Die Mausefalle
Der berühmte Krimi von Agatha Christie, gespielt vom
Theater Salz + Pfeffer aus Nürnberg
in deutscher
Sprache mit englischem Spaßfaktor
Zwei englische
Ladies im Krimi-Fieber: Margarete und Rosemarie, zwei ältere, britische
Damen hören im Radio von einem mysteriösen Mordfall in London. Bei
der weiblichen Leiche wird ein Hinweis gefunden: der nächste Mord
soll in der kleinen, ländlichen Pension Monkswell-Manor stattfinden.
Zur selben Zeit trifft dort ein bunter Reigen verschiedenster Gäste
ebenso pünktlich ein, wie ein schwerer Schneesturm. Prompt ist die
kleine Gruppe um das jungvermählte Wirtspaar Mollie und Giles Ralston
eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Und damit nicht
genug, die Gäste erfahren, dass sich unter ihnen bereits der Mörder
befindet. Aus der vermeintlichen Idylle wird eine beklemmende Atmosphäre
von Angst und Misstrauen.
Die beiden
Ladies haben es sich zum Hobby gemacht, Kriminalfälle aufzuklären.
Und so beginnen sie aus der Distanz heraus mit spielerischem Vergnügen
den Fall zu klären, wobei sie durch zum Teil ungewöhnliche und aberwitzige
Einfälle der Lösung langsam näher kommen. Ihr kriminalistisches
Gespür gespickt mit britischem Humor treibt die Ereignisse voran.
Können die beiden Damen den Mord verhindern oder schlägt der Mörder
wieder zu? Miss Marple hätte ihre wahre Freude daran...
In dieser Inszenierung
wird immer wieder ein Schrecken erzeugt, der im nächsten Moment
humorvoll gebrochen wird. Das geschieht sowohl über das Zusammenwirken
von Schauspiel und Puppentheater, in dem die Konflikte zwischen
den Figuren deutlich werden, als auch durch eindrucksvolle Bilder,
die starke morbide Züge tragen. Die Figuren der "Mausefalle"
werden mit Hilfe der Puppen auf sehr humorvolle Weise charakterisiert.
Das verblüffende an den beiden Figuren Margarete und Rosemarie ist:
die zwei anfangs harmlos wirkenden älteren Damen offenbaren ungeahnte
charakterliche Abgründe und legen dabei selbst großes kriminelles
Potential an den Tag.
Die Geschichte
wird in deutscher Sprache gespielt, während sich die beiden Ladies
auf Englisch verständigen. Jeder, der schon einmal ein bisschen
Englisch gelernt hat, kann den beiden Damen problemlos folgen.
Sonntag,
21. November um 19 Uhr:
Mörderisches Doppel
Autorenlesung mit Carsten Sebastian Henn und Ralf Kramp
Alle reden von
der Wirtschaftskrise, alle müssen sparen. Wir auch.
Deshalb haben wir die beiden Autoren Kramp und Henn auch in nur
einem Bild zusammengefasst. Damit Sie aber sehen können, wie
die beiden wirklich aussehen, hier noch einmal die kompletten Bilder:

Was man den Fotos
nicht unbedingt sofort ansehen kann, ist der verschmitzte Humor
und die Leichtigkeit, mit der die beiden ihre Lesungen gestalten.
Das müssen Sie schon selbst erleben, indem Sie zur Lesung kommen.
Beide haben in diesem Jahr ein neues Buch geschrieben, so dass man
gespannt auf ihre neuesten Einfälle sein darf. Und da sowohl
Ralf Kramp als auch Carsten Sebastian Henn gleichermaßen mit
schriftstellerischem wie auch mit komödiantischem Talent bestens
ausgestattet sind, darf man sich - wie bereits im letzten Jahr -
auf einen äußerst unterhaltsamen Abend freuen.
Sonntag,
28. November um 15 Uhr:
Vom Himmel hoch
Veranstaltung zum 1. Advent mit theater
1 und Dorothee Simone (Flöten)
Geeignet für Kinder ab 5 und deren Erwachsene
Es ist erster
Advent! Aufgescheucht rennen die Engel umher und bereiten sich auf
das Fest der Feste vor. Da kann es in der Hektik schon mal passieren,
dass einer von ihnen ausgerechnet ins Münstereifeler Kulturhaus
fällt. Um nun das Beste aus dieser Situation zu machen, liest
er dem Publikum weihnachtliche Geschichten vor und lässt sich
diese mit himmlischer Musik verfeinern.
Christiane Remmert,
die unter anderem für den WDR und das Schauspielhaus Bonn als Sprecherin
/ Schauspielerin arbeitete, spielt den Engel und liest in gewohnt
professioneller Manier aus (vor-) weihnachtlichen Geschichten. Als
Leserin hat sie sich mittlerweile bundesweit einen Namen gemacht;
wer ihre Lesungen schon einmal erlebt hat, der weiß, dass sie eine
hervorragende Interpretin ist. Ihre Bühnenpräsenz, ihre Aussprache
und ihre Stimmenvielfalt lässt jede Lesung zu einem unvergesslichen
Hochgenuss werden. Wenn man die Augen schließt, könnte man meinen,
sich mitten im Geschehen zu befinden und mehrere Charaktere vor
sich zu haben.
Dorothee Simone
spielt ebenso gewohnt virtuos auf verschiedenen Flöten die
passende Himmelsmusik zu den und zwischen den Geschichten. Im Kulturhaus
theater 1 ist sie längst keine Unbekannte mehr,
bereits bei der Veranstaltung "Sonnette Renaissance Träume"
im September 2008 begeisterte sie das Publikum mit ihrem überaus
sicheren und ausdrucksstarken Spiel.
Jojo Ludwig
(eine Art "Daniel Düsentrieb" im Bühnenbereich)
sorgt für kleine theatralische Einschübe: Figuren, die
sich wie von Zauberhand bewegen, Licht- und Ton-Effekte sowie bühnenbildnerische
Ausstattung sind neben der Arbeit als Schauspieler sein Spezialgebiet.
Begeben Sie
sich also ruhig einmal abseits vom konsumbestimmten Weihnachtsmarkt-Rummel
in himmlische Gefilde und bescheren Sie sich selbst und ihren Kindern
eine angemessene Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit.