Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:


Fotos: Jojo Ludwig & Christiane Remmert

Foto- und Poesie-Ausstellung::
ES WAR EINMAL ... - EINE AHNENGALERIE AUS VERGANGENEN ZEITEN

Das könnte bittere Realität werden:
Die Insekten, die Jojo Ludwig mit aufwändiger Technik porträtiert hat, kann man nur noch auf alten Fotos und in abgenutzten Bilderrahmen sehen.
Genau in diesem Stil präsentiert er seine Makrofotos, die ausschließlich im nur ca. 40 Quadratmeter großen Gartengrundstück direkt vor seiner Haustür aufgenommen wurden. Und zwar in den Jahren 2016 bis 2018, denn heute wären viele der sechsbeinigen Zeitgenossen nicht mehr vorzufinden.
Die meisten der abgebildeten Insekten blicken direkt in die Kamera; man könnte interpretieren, dass sie dies nicht ohne einen gewissen Vorwurf tun.
Christiane Remmert hat zu jedem Bild einen poetischen Text geschrieben, der immer im Stil der alten Märchen beginnt: "Es war einmal ..."
Beide Künstler hoffen, dass es nicht zum Szenario von "Es war einmal" kommen wird und setzen sich dafür ein, dass die Insekten in großer Zahl zurückkehren mögen.

Die Ausstellung, die eine Kooperation mit der Interessengemeinschaft "Summen und Blühen" ist, kann immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei, von Spenden, die "Summen und Blühen" zugute kommen, wird niemand abgehalten.


 

 

Samstag, 23. November um 20 Uhr:


Fotos: Halva / Montage: Jojo Ludwig

Klezmer Konzert mit der Gruppe "Halva": THE SWEETEST KLEZMER ORCHESTRA

"Halva" ist ein belgisch-deutsch-lettisches Ensemble, mit dem der Bandleader Nicolaas Cottenie die Verbindungen zwischen traditionellem Klezmer und den vielen Kulturen, welche die jiddisch sprechenden Juden Osteuropas umgeben, erforscht: die griechische, ungarische, türkische und die westliche klassische Musik.
Das Ergebnis ist eine Musik mit einer tiefgehenden Energie, die manchmal zum Tanzen einlädt und gleichzeitig Momente spiritueller Untertöne offenbart. Es ist eine Musik, die gleichermaßen Herz und Verstand anspricht. Trotz der vielfältigen Einflüsse ist es jedoch immer eindeutig Klezmer.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit virtuos gespielter Klezmer-Musik von
Alina Bauer (DE) – Geige,
Georg Brinkmann (DE) - Klarinette,
Nicolaas Cottenie (BE) – Geige,
Eline Duerinck (BE) – Cello,
Robbe Kieckens (BE) – Perkussion und
Ilya Schneyveys (LT) – Akkordeon / Klavier,
einem Ensemble, das in ganz Europa auf vielen Festivals begeistert gefeiert wurde.


 

 

Sonnstag, 1. Dezember um 16 Uhr:


Foto:Jojo Ludwig

Christiane Remmert liest aus dem Buch für die Stadt: LÜGNERIN

Das diesjährige "Buch für die Stadt", der Roman "Lügnerin" von der Israelin Ayelet Gundar-Goshen ist poetisch formuliert und psychologisch stimmig. Meisterhaft und voller Menschenliebe entlarvt die Autorin ihre Protagonist*innen und damit auch ganz nebenbei uns Leser in unserer Tendenz nach eindeutiger Beurteilung von Falsch und Richtig.
Diskussionen zum Thema Urteil und Strafe dürften nach der Lektüre dieses großartigen Werkes unausweichlich sein.

Die professionelle Sprecherin und Schauspielerin Christiane Remmert liest auf der Theaterbühne und wie man es dort erwarten kann, lässt sie die unterschiedlichen Charaktere sensibel und überzeugend aufleben. Ein vergnüglicher Hörgenuss mit spannendem Hintergrund wird den Besuchern des Kulturhauses an diesem ersten Adventssonntag sicher sein.

Selbstverständlich kann das Buch an diesem Nachmittag auch erworben werden, hierzu gestaltet "Mütters Buchhandlung" einen Büchertisch.

Der Eintritt beträgt wie immer 19,00 Euro, ist aber für Mitglieder des Fördervereins "1 theater für Bad Münstereifel e.V." kostenlos.
Wer kein Fördermitglied ist, sich aber trotzdem eine ausgezeichnete Lesung nicht entgehen lassen will, kann direkt an der Tageskasse dem Verein beitreten. Der Mindest-Jahresbeitrag ist sogar noch günstiger als der reguläre Eintrittspreis.

Es ist notwendig, unter 0 22 57 - 44 14 oder unter kulturhaustheater-1.de zu reservieren. Reservierungswünsche, die erst am Tag der Veranstaltung eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.


 

 

Samstag, 7. Dezember um 20 Uhr:


Foto:Jojo Ludwig

EIfel-Kabarett mit Jupp Hammerschmidt: ZÖMMERMANNS JUPP, DÄ ARME SCHLUPP

... "und andere Heileits aus der Eifel", so der Untertitel des neuen Programms.

Jedes seiner Soloprogramme wurde bisher im Kulturhaus aufgeführt. Und jedes Mal verstand er es allerbestens, sein Publikum zu begeistern. So ist es nur ein ganz normaler Vorgang der Evolution, dass nun auch sein neues Werk wieder dort zu sehen ist. Diesmal knapp an einem Weihnachtsprogramm vorbeigeschlittert, obwohl am nächsten Tag schon der zweite Advent ist und Zömmermanns Jupp, auch bekannt als Josef, Ehepartner von Maria, aber nicht Vater ihres Kindes, das später einmal den väterlichen Betrieb übernehmen und weitere Wunderdinge vollbringen wird, in keiner Krippe fehlen darf.

Jupp Hammerschmidt präsentiert in seinem Eifel-Kabarett-Programm wie üblich alle möglichen Geschichten, Anekdoten, Versenktexte, Gedichte - und endlich auch wieder den weltweit ersten Rap der Menschheitsgeschichte: "Zömmermanns Jupp, dä arme Schlupp", der bekanntlich vor langer Zeit in der Sakristei des Eifeldorfes Höfen entstand, heute längst ein international gefeierter Klassiker.

Die zentrale Rolle des Stofftaschentuchs bei der Immunisierung der Eingeborenen gegen Krankheitserreger aller Art, die Schwalben auf dem Dachboden, Brennnesseln als Spinat der Eifel, das Barometer in der Küche ("ett Beremeter"), unterstützt vom Wetterhäuschen vor dem Fenster, die prächtigen Narzissenwiesen, das allsamstägliche Fegen der Straßen-Rinne vor dem Haus, die donnernden Open-Air-Predigten von "Pater Leppich" auf dem Marktplatz von Monschau - und erstmalig im Programm: Die berühmte Arie "Als ich einst Prinz war von Kalmuckien" aus Jacques Offenbachs Operette "Orpheus in der Unterwelt" (die Unterwelt lag und liegt ja bekanntlich direkt unter dem Wald von Kalterherberg) - das sind nur einige der vergnüglichen Eifel-Themen, die Jupp an diesem Abend zum Vortrag bringt …


 

 

Samstag, 14. Dezember um 20 Uhr:


Fotos: Shmaltz

Konzert mit der Gruppe Shmaltz: INSEL OHNE NAMEN

Sie nur als "Klezmer-Band" zu bezeichnen, wäre absolut nicht ausreichend. Vielmehr ist ihre Musik eine wilde Mischung aus Klezmer, Osteuropäischer Musik, Jazz und vor allem Malwonischen Klängen.
Die fünf Berliner Vollblutmusiker*innen von Shmaltz laden Euch alle ein, mit ihnen auf ihrer mitgebrachten Insel, in ihrer wunderlichen Welt, in ihrem erreichbaren Paradies Malwonia zu feiern, zu singen, zu tanzen. Mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Rhythmus im Blut!

Nach jahrzehntelangen Banderfahrungen in der Berliner Klezmer-Szene, begann 2006 die malwonische Reise der beiden Bassisten und Multiinstrumentalisten Cosmo W. Pepper und Levante I.N. Patsh. Auf ihrem Weg trafen sie gleichgesinnte malwonische Seelen, die sich ihnen anschlossen. Gemeinsam mit Posaunistin Anke Lucks, Akkordeonistin Paula Sell, sowie Banjospieler und Tenorhornist Dr. Itzbar Dschucka, besteht die Band inzwischen seit mehr als zehn Jahren.
2008 erschien die erste CD „Welcome to Malwonia“, 2012 wurde ihr zweites Album „Gran Bufet“ gleich zweimal für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. In den folgenden Jahren beteiligten sich Shmaltz an diversen Film- und Theaterproduktionen (unter anderem Musik für den Film „Russendisko“ und an der Neuköllner Oper in einer Neuinszenierung von Monteverdis „Die Krönung der Poppea“).
Zahlreiche Konzerte auf Hochzeiten, Straßenfesten, Beerdigungen und Steuerrückzahlungs-Partys, auf Festivals, in Kirchen, Nachtclubs und Theatern gehören zum Alltag der Band.
2017 erschien die vierte CD: „Insel ohne Namen“, und so nennen sie auch ihr Konzert im Kulturhaus.

Lassen Sie sich überraschen von ungewöhnlichen Klängen, von unbeschreiblichen Arrangements und von unkonventionellen Musiker*innen. Bereits 2016 sorgte diese Formation nicht nur für überbordende Stimmung im Kulturhaus, sondern auch für ein ausverkauftes Konzert. Also nicht zu lange mit den Reservierungswünschen warten!


 

 

Samstag, 11. Januar um 20 Uhr:


Fotos: Coco Catalina Borsche

Neujahrskonzert mit Miriam Green: WANDERLUST

Miriam Greens Musik verändert die Atmosphäre im Raum, verändert die Menschen, die ihr zuhören und vielleicht auch ein wenig den Lauf der Zeit. Bereits nach wenigen Minuten hat sie das Publikum tief berührt und auf allen Sinnesebenen erreicht. Sie sieht nicht nur aus wie ein Engel, sie singt auch so. Ihre Stimme klingt sanft und klar und hat dennoch eine große emotionale Kraft.

Sie sucht nach Freiheit – drinnen und draußen. Auf dieser Suche hat die junge Liedermacherin und studierte Oboistin eine einzigartige musikalische Sprache entwickelt. Jenseits von Konventionen verbindet sie kammermusikalische Arrangements mit Songwriting und Poesie mit Protest. Persönliche oder sozialkritische Themen ohne Fingerzeigen zu verarbeiten und die Menschen miteinander zu verbinden, scheint dabei ihr innerer Leitfaden zu sein. Mit sanfter Stimme singt sie herzzerreißend einfühlsam, allegorisch und doch eindeutig über die Fehlbarkeit der Wahrheit oder über den Astronauten, der aus dem Universum eine grenzenlose Erde sieht.

Miriam Green ist mit ihren Liedern Preisträgerin beim Giesinger Kulturpreis und beim Friedenssongwettbewerb in Bonn und gewann den ersten Preis beim internationalen „Ars Ventus“-Wettbewerb für Kammermusik. Konzerte mit ihren eigenen Projekten sowie als klassische Oboistin führten sie durch ganz Europa. Im April 2019 erschien ihr Debüt-Album "Wanderlust" bei Konstantin Weckers Label „Sturm & Klang“, mit dem sie auch in der Münchener Philharmonie auftrat.

Im "Kulturhaus theater 1" präsentiert sie nun neben anderen Kompositionen auch dieses neue Album. Unterstützung bekommt sie von Andreas Schramek, Kirchenmusiker von "St. Chrysanthus und Daria" sowie von Karoline Klinkhammer, die den Background-Gesang übernimmt. Die drei kredenzen dem Publikum damit ein Neujahrs-Konzert der besonderen Art und von höchster musikalischer Qualität.


 

 

Samstag, 1. Februar um 20 Uhr:


Grafik: Jojo Ludwig

Theater mit der "Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde": SCHWAAZ JESCHLAACH

Das Ensemble besteht schon seit fast 20 Jahren und hat es immer bestens verstanden, das Publikum zum Lachen zu bringen. Die Inszenierungen stammen allesamt aus der Feder ihres Leiters Karl Roberz, der neben seiner Tätigkeit als Autor auch ein bühnenerfahrener Regisseur und ein verschmitzt-humorvoller Darsteller ist. Selbst wenn man des Eifeler Dialektes nicht mächtig ist (was man aber besser sein sollte), überzeugen allein schon die Situationskomik und die Aktionen der Schauspielerinnen und Schauspieler.

Sie verstehen es immer wieder, nicht nur den diskreten Charme und die Eigentümlichkeiten der Bewohner dieses Landstrichs zwischen Aachen und Trier auf den Punkt zu bringen, sondern dabei auch auf höchst unterhaltsame Weise die Lachmuskeln der Zuschauer zu strapazieren und damit die Säle zu füllen. Dies dürfte auch für ihren Auftritt im Kulturhaus gelten, bei dem die Truppe ein Theaterstück in zwei Akten und natürlich in Mundart präsentiert.

Die Handlung spielt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg:
Bauer Anton hat zwei Hausschweine geschlachtet. Eins offiziell, eins sogenannt "schwarz", was strafbar ist. Als die Kontrolleurin vom Landratsamt zur Hausdurchsuchung kommt, muss die schwarze Sau verschwinden. Aber wohin mit dem Biest, vergraben, verstecken? Die Kontrolleurin darf auf keinen Fall die Sau finden ...


 

 

Samstag, 8. Februar um 20 Uhr:


Foto: Anna Stojan

Konzert mit Svea Kirschmeier: COMING HOME

Als Schauspielerin, Musikerin und Komponistin ist sie an vielen Theatern gefragt, so zum Beispiel am Schauspielhaus Wuppertal oder an der Kölner "Comedia". Außerdem tourte sie deutschlandweit im Rahmen der "Wohnzimmerkonzerte".
Sie beherrscht eine Vielzahl von Instrumenten, ihr Fokus liegt aber hauptsächlich auf der Gitarre und der Ukulele.
Nun kehrt das junge Multitalent für ein Konzert in seine Heimatstadt zurück.
Sveas abendfüllendes Programm überzeugt mit direkten Klängen, ehrlichen Texten und großer Freude. Sie präsentiert im Kulturhaus Songs aus eigener Feder wie auch Interpretationen anderer Künstler*innen, die sie charmant vorzutragen weiß.

Ihr Auftritt im November 2017 im Kulturhaus zog derart viele Zuschauer an, dass sie am nächsten Tag eine Zusatzvorstellung geben musste. Das sollte zu denken geben und dazu führen, rechtzeitig zu reservieren, denn diesmal wird keine Zusatzveranstaltung möglich sein.


 

 

Samstag, 14. März um 20 Uhr:


Foto: Onkel Fisch

Action-Kabarett mit "Onkel Fisch": POPULISTEN HAFTEN FÜR IHRE KINDER

Markus Riedinger und Adrian Engels präsentieren ein satirisches Überlebenstraining für Politikverdrossene.
Wer im Politik-Dschungel dem gemeinen Populisten in freier Wildbahn begegnet, der sollte die nötige Survival-Ausrüstung dabei haben: Ein hysterieabweisendes dickes Fell, eine Polit-Parasiten-Impfung und ein klares Profil für einen sicheren Stand.
Das Satire-Duo "Onkel Fisch" hat den Erste-Hilfe-Rucksack geschnürt und wagt sich tief in den Sumpf der einfachen Wahrheiten. Dorthin, wo einige Fragen noch ungeklärt sind: Gelten die Menschenrechte für alle Menschen? Was genau ist die Alternative zu Fakten? Und wenn Populismus die Antwort ist, wie doof war dann die Frage?

In ihrem neuen Programm streiten, singen, tanzen und spielen sich die beiden Bewegungsfanatiker durch ein Politik-Survival-Action-Kabarett. Das Motto: Mit gemeinsamen Gelächter die Populisten entwaffnen.

Das Duo "Onkel Fisch" gründete sich 1994. Adrian Engels und Markus Riedinger haben seitdem nicht nur hunderte Bühnen in ganz Deutschland abgerissen, sondern auch Radiohörer mit tausenden Sketchen begeistert (WDR 2, WDR 5, SWR 3, Eins Live, HR 3, u.v.a.) und Fernsehsendungen (Nightwash, Stratmann's, SWR Late Night u.v.a.) bereichert, geschrieben und selbst produziert.
Das WDR-Fernsehen hat drei Programme von "Onkel Fisch" aufgezeichnet, sie haben 10 CDs veröffentlicht und ein Buch geschrieben und sie gewannen allerhand Preise, hier eine kleine Auswahl:
"Deutscher Kabarett-Preis" 2017 (Sonderpreis)
"Gaul von Niedersachsen" 2017
Melsunger Kabarettwettbewerb um die "Scharfe Barte" 2017 (1. Platz)
Kabarettwettbewerb um die "Lüdenscheider Lüsterklemme" 2017 (1. Platz)
"Stuttgarter Besen" 2016 (Publikumspreis)

Und weil sie von Mutter Natur mit einer Extraportion Energie und verrücktem Einfallsreichtum beschenkt wurden, können sie auch einfach nicht damit aufhören.


 

 

Samstag, 28. März um 20 Uhr:


Fotos: Nicole Berens-Göhring und Jojo Ludwig

Harfen-Konzert mit Oona und Lesung mit Christiane Remmert: BALKANHARFENSTRASSENGÖRENJAZZ - ODER SO

Wenn man den Begriff "Harfenmusik" hört, denkt man meistens zunächst an klassische Interpretationen und sanft-melodische "engelsgleiche" Musikstücke. An Jazz werden sicher die wenigsten denken, aber genau diese Verbindung schafft die Ausnahmemusikerin Oona.

Oona kommt aus einer Künstlerfamilie und begann schon als Kind ihre klassische Ausbildung auf der Harfe. Das bildete eine gute Basis, um neugierig alles, was sie faszinierte und berührte, in ihren ganz eigenen Musikstil einfließen zu lassen, den sie "BalkanHarfenJazz" nennt.
Vom Balkan kommt die ein oder andere Melodie ihrer Musik, die jedoch für "echte Folklore" zu wenig traditionell ist. Aus dem Jazz fließen so manche Harmonien und Wendungen ein und meistens auch der Groove.

Mit der Harfe, diesem uralten Instrument, gelingt es Oona auf beinahe märchenhafte Weise, das Vergangene mit dem Zukünftigen zu verbinden und so neue Welten zu schaffen - jenseits von überkommenen Definitionen.
Oona tritt als Solokünstlerin auf, aber auch in verschiedenen anderen Konstellationen, so zum Beispiel mit der Berliner Band "17 Hippies" oder zusammen mit François Castiello, dem Akkordeonisten der französischen Band "Bratsch".
Sie hat zwei Soloalben veröffentlicht: "Wohin" und "Allerleirauh".
Seit vielen Jahren unterrichtet sie Kinder und Erwachsene und gibt ihr Wissen in Workshops weiter.

Mit ihrem Programm "Balkanharfenstraßengörenjazz - oder so" wird sie einen Konzert gestalten, das nicht nur manch eingeschworenen Musikkenner verblüffen kann, sondern alle berühren wird, die gute und virtuos dargebrachte Musik zu schätzen wissen.

Christiane Remmert wird mit einer Lesung den Abend zusätzlich bereichern. In gewohnt professioneller Weise liest sie abwechselnd mit den Musikstücken fein abgestimmte Texte und wird damit einen weiteren Aspekt liefern, um dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bescheren.


 

 

Samstag, 23. Mai um 20 Uhr:


Fotos: Agentur Martyn Joseph

Martyn Joseph: LIVE IN CONCERT

Der walisische Musiker Martyn Joseph ist in jeder Hinsicht herausragend. Noch nie war ein Künstler mit derart großer Popularität im Bad Münstereifeler "Kulturhaus theater 1" zu Gast. Sein Konzert ist für die beiden Betreiber ein Höhepunkt in ihrer Veranstaltungsreihe, denn Martyn Joseph wird ansonsten in der ganzen Welt begeistert gefeiert.

Vergesst alles, was ihr über Singer-Songwriter zu wissen glaubt!
Für einen Mann mit einer Gitarre (und bei Bedarf auch mit Mundharmonika oder Keyboard) liefert er eine fantastische Performance – raumgreifend, mitreißend, leidenschaftlich.

Die Musik ist überaus vielseitig und nicht leicht in eine Schublade einzusortieren. Beschreibungen wie Folk, Rock, Soul, Folk Funk und Americana sind zwar nicht falsch, werden jedoch seinem ganz eigenen Stil nicht völlig gerecht.
Er hat die seltene Gabe, mit seinen ausdrucksstarken und ergreifenden Texten direkt in die Herzen der Zuhörer zu treffen. Ehrliches Songwriting vereint er mit einem beeindruckenden und perkussiven Gitarrenstil, einer kraftvollen Stimme und sozialem Engagement.


In seiner über 30-jährigen Karriere hat er 33 Alben veröffentlicht, mit denen er fünf Top-50-Hits in den britischen Charts verbuchen konnte, zudem hat er tausende Live-Auftritte
in den großen Konzerthallen in den USA, Kanada oder Europa absolviert. Er genießt aber besonders die Nähe zum Publikum, die er bei seinen Clubtouren erlebt und bereitet als gefeierter Geschichtenerzähler den Menschen mit seinem Humor und seiner Aufrichtigkeit jedes Mal einen unvergesslichen Abend.
Das wird bei seinem Gastspiel in Bad Münstereifel ganz gewiss nicht anders sein.

Jojo bezeichnet Martyn Joseph als seinen absoluten Favoriten und meint, diese Veranstaltung könne nur noch durch einen Auftritt der Beatles übertroffen werden. Aber die haben leider bereits 1970 ihre Band aufgelöst.

Hörproben gibt es hier:

Dolphins Make Me Cry

I Searched For You

Working Mother

Please Sir

Talk About It In The Morning

Lonely Like America

Cardiff Bay

 

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