Christiane Remmert & Jojo Ludwig
Langenhecke 2 53 902 Bad Münstereifel
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Unsere Gäste im Kulturhaus theater 1 



Donnerstag, 9. September um 20 Uhr:

Criminale 2010: Mord nach Noten
Rita Hausen, Mischa Martini, Oliver Buslau und Edith Kneifl (von oben links nach unten rechts)
Diese Lesung wird von der "Criminale 2010" veranstaltet.

Was Sie auf dem oben stehenden Bild sehen, sind nicht die vier meistgesuchten Terroristen, sondern die vier ausgesuchten Autor(inn)en, die anlässlich der "Criminale 2010" bei uns im Kultuhaus aus ihren Werken lesen werden. Bei den Krimis, die sie vorstellen werden, geht es immer um Musik oder Musiker in Verbindung mit Kriminalfällen und Verschwörungen.

Rita Hausen stammt aus dem Westerwald und studierte Germanistik und katholische Theologie in Bonn. Sie arbeitete als Gymnasiallehrerin in beiden Fächern in Walldorf bei Heidelberg, ehe sie sich ganz dem Schreiben und der Malerei widmete.
Als Fan des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart schrieb sie nach "Mozarts Zeitreisen" aus dem Jahr 2006 mit dem historischen Kriminalroman "trazoM" 2009 ihr zweites Buch über das Salzburger Wunderkind. Daneben veröffentlich sie auch Gedichte, Kurzgeschichten und Erzählungen.
Es geht um den mysteriösen Tod Mozarts und das geheime Wirken der Illuminaten. Mozart stirbt einen unerklärlichen Tod und seine Leiche verschwindet spurlos, doch sein Geist lebt in der Zauberflöte weiter, die mit ihrer geheimen Botschaft gegen Kirche und Politik rebelliert.

Mischa Martini lässt seinen Ermittler Waldemar Bock an der Mosel auf Verbrecherjagd gehen. In "Tango Mosel", dem neunten Teil seiner Mosel-Krimi-Reihe, kocht das Blut im heißen Rhythmus.
Die Presse urteilt: „Ein beziehungsreicher, oft augenzwinkernder Krimi, der elegant eine fiktive Handlung mit durchaus realen Anspielungen im Umfeld der Trierer Kultur- und Medienszene verknüpft.“
Die besten Ideen kommen Mischa Martini beim Joggen im Stadtwald rund um Trier. In seinen Büchern wird deutlich, dass er als Journalist arbeitete. Für die Authentizität der Geschichten recherchiert er gründlich. Der Autor wurde 2001 für „NORDFÄLLE“, den ersten Krimistadtschreiberpreis in Deutschland, nominiert und lebt mit Frau, zwei Kindern und Katze in der Nähe von Trier. Er ist Mitglied im Syndikat (Vereinigung deutscher Krimiautoren), DJV (Deutscher Journalisten Verband) und BDS (Bund Deutscher Schriftsteller).

Oliver Buslau, seines Zeichens Chefredakteur der Zeitschrift "TextArt - Magazin für kreatives Schreiben", außerdem Musik-Journalist und Verfasser zahlreicher Klassik-CD-Booklet-Texte bei fast allen namhaften Schallplattenlabels, hat mit seinem Buch "Die fünfte Passion" einen Krimi geschrieben, der sich mit einer tödlichen Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift von Johann Sebastian Bach befasst:
Der Musikwissenschaftler Adrian Fischer wird ermordet. Seine Tochter Gwendolyn, eine erfolgreiche Opernsängerin, hatte wenig Kontakt zu ihrem Vater. Nun muss sie sich aber mit dessen Nachlass befassen und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Vater hatte ein verschollenes Bach-Manuskript gefunden, in dem das Datum des jüngsten Tags verschlüsselt ist. Gwendolyn erhält kurz darauf einen mysteriösen Anruf: Ein Unbekannter versucht, die Herausgabe der Noten zu erpressen. Und dann entgeht sie nur knapp einem Mordanschlag ...

Wer aus Wien kommt, hat Musik im Blut und bei Edith Kneifl fließt sogar Blut in der Musik. In ihrem Krimi "Geheimes Salzburg" stirbt gar der Bariton auf offener Bühne.
Ein schräger, ebenso spannender wie unterhaltsamer Krimi der bekannten österreichischen Autorin.

Edith Kneifl, Dr.phil., geboren in Wels, aufgewachsen in Lenzing, Oberösterreich, studierte Psychologie und Ethnologie an der Universität Wien. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Griechenland und in den USA lebt und arbeitet sie als Psychoanalytikerin und freie Schriftstellerin in Wien. Sie ist Mitglied der AIEP (Internationale Vereinigung der Kriminalschriftsteller) der "Sisters in Crime" und des SYNDIKATS.
Sie erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Literaturpreise und -stipendien; unter anderem 1988 den "Theodor-Körner"-Preis für Literatur, 1994 Literaturstipendium der Stadt Wien. 1992 bekam Edith Kneifl für ihren Roman "Zwischen zwei Nächten" als erste Frau den "Glauser"-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres verliehen. Die Verfilmung ihres Romans "Ende der Vorstellung" (Regie: Wolfgang Murnberger, Filmtitel: "Taxi für eine Leiche") wurde als bester Fernsehfilm des Jahres mit dem ROMY 2003 ausgezeichnet.
Ihre Werke wurden ins Französische, Griechische, Tschechische, Italienische, Spanische, Koreanische und Japanische übersetzt.

Soweit die Auswahl der "Criminale 2010", für die wir keine Verantwortung übernehmen können.
Für das Rahmenprogramm schon, denn natürlich wird im Kulturhaus bei Lesungen nicht einfach nur gelesen. Im Falle der "Criminale 2010"-Lesung haben wir ein musikalisches Beiprogramm, bestehend aus klassischen Pianostücken, gespielt von Anna Hürten,

einem einzigen Stück des Jazz-Trompeters Hans-Peter Salentin

und der Münstereifeler Waschbrett-Band,

die für rhytmischen Lärm sorgen wird.


Samstag, 18. September um 16 Uhr (Premiere)
und Donnerstag, 7. Oktober um 15 Uhr:

Der vergessene Geburtstag
Schauspiel und Figurentheater vom "Two Hands Theatre" aus Bulgarien
Ganz frei nach dem Buch von Donald Bisset

Die Elefanten haben ein enormes Gedächtnis und man sagt, dass ein Elefant niemals etwas vergisst.
So sagt man.
Was aber passiert, wenn Papa Elefant nun doch einmal den Geburtstag seines Sohnes vergessen hat?

Mit viel Fantasie, spielerischer Leichtigkeit und poetischem Feingefühl erzählt die Spielerin Maya Georguieva eine Geschichte über das Vergessen und Erinnern, über Freundschaft suchen und finden. Dabei entstehen fast wie von selbst die Figuren aus ihrem kleinen Koffer und sie schafft es, mit präzise eingesetzten Requisiten, Stimmen und Figuren die Zuschauer für eine Dreiviertelstunde völlig zu faszinieren.

Die Premieren-Vorstellung wird von der Goldschmiede Palm gesponsert, wofür wir hiermit herzlich danken.


Sonntag, 26. September ab 15 Uhr:

Märchenhochzeit

Ungewöhnliche Märchenszenen für Kinder ab 4 und deren Erwachsene

Es gibt ab jetzt eine neue Tradition im Kulturhaus theater 1: Die Märchenhochzeit, die ab jetzt alle zwei Jahre im und um das Kulturhaus stattfinden wird. Dies ist keine Inszenierung im üblichen Sinne, vielmehr werden hier bekannte Figuren aus ebenso bekannten Märchen in bislang unbekannten Situationen auftreten. In jedem Fall aber wird am Ende geheiratet, nur nicht immer in der gewohnten Art und Weise. Es kann also durchaus vorkommen, dass der Froschkönig mit dem Rattenfänger von Hameln den Bund fürs Leben eingehen will oder dass Rapunzel sich in ihren Frisör verliebt, der eigentlich König Drosselbart ist.

Sicher ist jedoch eines: Der Spaßfaktor steht an oberster Stelle und Kinder wie Erwachsene werden ihre märchenhafte Freude an den Szenen haben.

Diese Vorstellungen werden zwischen 15 und 17 Uhr in Abständen wiederholt und der Eintritt ist frei; allerdings reagieren die Figuren - genau wie im richtigen Märchenland - nur auf Münzeinwurf.

Ab 18 Uhr wird dann das neue Stück vom theater 1 in Bad Münstereifel uraufgeführt: "Das Rotkäppchen-Massaker". Der Titel allein besagt deutlich, dass diese Inszenierung nicht für Kinder geeignet ist. Erwachsene mit Sinn für (schwarzen) Humor, die weder ein süßliches Rotkäppchen-Stück noch ein grausiges Massaker erwarten, werden jedoch voll auf ihre Kosten kommen.


Freitag, 15. Oktober um 20 Uhr:

Heinz-Erhardt-Abend (und Geburtstagsfeier: 3 Jahre Kulturhaus)
Martin Lüker spricht, liest und singt Heinz Erhardt am Klafünf!

Nicht alle Kabarettisten schreiben Geschichte. Nur wenigen Verstorbenen wird die Ehre zuteil, nachgespielt zu werden. Sie verkörpern Typen und hinterlassen gescheite Texte. Heinz Erhardt, der 1909 in Riga geborene und 1979 in Hamburg verstorbene Kabarettist, umschrieb und umspielte in den 50er Jahren den kleinen Mann, den Bonsai-Don-Quichote im Kampf mit den Windmühlen des Alltags. Erhardt bleibt unvergesslich. Und noch immer ist er laut einer Umfrage des Magazins "Focus" der Komödiant, der die Deutschen am meisten zum Lachen bringt. In tiefer Verehrung präsentiert Martin Lüker virtuos "heinzigartige" Texte, die besten Gedichte und Sketche, die verrücktesten Pointen und Gags.

Wenn Heinz Erhardts Gedichte von einem kongenialen Künstler wie Martin Lüker interpretiert werden, kann man den Verlust, der durch den Tod des großen Komikers entstanden ist, halbwegs verschmerzen. Denn Herr Lüker ist ein Unikum:
Man kann nur staunen, mit welcher Nonchalance er sein Piano spielt, ohne dabei auf die Tasten zu sehen und so ganz nebenbei derart urkomische Kommentare abgibt, dass es das Publikum kaum noch auf den Sitzen hält.

Wir freuen uns sehr, dass wir ihn dazu gewinnen konnten, die Feier zum dritten Geburtstag des Kulturhauses mit seinem Heinz-Erhardt-Programm aufzuwerten!


Freitag, 29. Oktober um 20 Uhr:

Edgar Knecht: "Good morning Lilofee"-Tour

Jazzkonzert der Spitzenklasse

Als Edgar Knecht im April 2009 mit seiner Band im Kulturhaus zum ersten Mal gastierte, kochte der Saal. Wir waren sprachlos und das Publikum konnte sich nicht satthören an seinen gefühlvollen Improvisationen und seinen virtuosen Bearbeitungen von alten Volksliedern.
Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass er sich mit den Stars der internationalen Jazzszene durchaus messen kann, schließlich wurde er nicht ohne Grund zum weltweit größten Festival für Latin-Jazz nach Havanna eingeladen und dort begeistert gefeiert.

Edgar Knecht gilt als Aushängeschild und kreativer Botschafter in Sachen Solopiano. Seine Soloprogramme gelten als Meilensteine der Integration von Konzertflügel und Computertechnik. Zu seinen Preisen und Auszeichnungen zählen unter anderem der "Jazzpreis Hannover" und zweimal der "Dr.-Wolfgang-Zippel-Förderpreis"; außerdem wurde er mit seinem "valsanova-Projekt" für den hessischen Weltmusikpreis nominiert.
Die Fachpresse feiert ihn als "Überflieger am Flügel, der in der Sparte Solopiano Maßstäbe setzt", als "einen vielseitigen, temperamentvollen Pianisten, der wie selbstverständlich die verschiedenen Facetten seines pianistischen Könnens demonstriert" und als "einen der aufregendsten deutschen Tastenvirtuosen". Die New Yorker Zeitschrift "Jazz Passengers" urteilt: "A real great player with very funny sounds!"

Sein "valsanova Projekt" (welches er im April auch in Bad Münstereifel aufführte) katapultierte ihn in die ersten Reihen der deutschen Jazz-Pianisten. Dieses Projekt zeigt Edgar Knecht als mitreißenden musikalischen Geschichtenerzähler am Konzertflügel. Auch bei dieser Produktion baut er virtuos eine Brücke zwischen Tradition und Moderne, wobei nicht zuletzt sein charmanter Humor das Konzert zu einem überaus kurzweiligen Ereignis auf höchstem musikalischen Niveau werden lässt.

Unzählige Besucher fragten uns nach seinem Gastspiel, wann er denn wieder einmal in Münstereifel spielen wird und am 29. Oktober ist es endlich soweit: In derselben Besetzung wie beim letzten Mal (Edgar Knecht am Piano, Rolf Denecke am Bass und Tobias Schulte am Schlagzeug) wird nun im Kulturhaus theater 1 die neue CD "Good mornig Liliofee" präsentiert.

Wir freuen uns schon jetzt!


Freitag, 5. November um 20 Uhr:

Und tschüss!

Die Abschieds-Tournee der beiden Eifel-Kabarettisten Jupp Hammerschmidt und Hubert vom Venn

Ist Ihnen der dicke schwarze Rand aufgefallen, der das Foto der beiden umrahmt? Ja, es gibt einen Trauerfall zu beweinen: Hubert vom Venn und Jupp Hammerschmidt hören auf. Für immer.
So traurig diese Nachricht auch ist, so lustig wird aber auch ihr letztes Programm.
Denn nach wie vor sind die beiden einzigartig und auf ihre ganz spezielle Art komisch, wenn sich der rote Bürgermeister Jupp Hammerschmidt und der Pfarrer Hubert vom Venn wieder einmal in bester Don-Camillo-und-Peppone-Manier in die Haaren kriegen. Dass nebenbei so manches Eifel-Anekdötchen erzählt wird und so mancher Ausflug in die Vergangenheit gemacht wird, ist bei jeder ihrer Aufführungen ein zusätzlicher Spaß.

Lassen Sie sich also diese letzte Chance, Eifelkabarett "at it's best" zu erleben, auf keinen Fall entgehen!


Samstag, 20. November um 20 Uhr:

Die Mausefalle

Der berühmte Krimi von Agatha Christie, gespielt vom Theater Salz + Pfeffer aus Nürnberg
in deutscher Sprache mit englischem Spaßfaktor

Zwei englische Ladies im Krimi-Fieber: Margarete und Rosemarie, zwei ältere, britische Damen hören im Radio von einem mysteriösen Mordfall in London. Bei der weiblichen Leiche wird ein Hinweis gefunden: der nächste Mord soll in der kleinen, ländlichen Pension Monkswell-Manor stattfinden. Zur selben Zeit trifft dort ein bunter Reigen verschiedenster Gäste ebenso pünktlich ein, wie ein schwerer Schneesturm. Prompt ist die kleine Gruppe um das jungvermählte Wirtspaar Mollie und Giles Ralston eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Und damit nicht genug, die Gäste erfahren, dass sich unter ihnen bereits der Mörder befindet. Aus der vermeintlichen Idylle wird eine beklemmende Atmosphäre von Angst und Misstrauen.
Die beiden Ladies haben es sich zum Hobby gemacht, Kriminalfälle aufzuklären. Und so beginnen sie aus der Distanz heraus mit spielerischem Vergnügen den Fall zu klären, wobei sie durch zum Teil ungewöhnliche und aberwitzige Einfälle der Lösung langsam näher kommen. Ihr kriminalistisches Gespür gespickt mit britischem Humor treibt die Ereignisse voran. Können die beiden Damen den Mord verhindern oder schlägt der Mörder wieder zu? Miss Marple hätte ihre wahre Freude daran...

In dieser Inszenierung wird immer wieder ein Schrecken erzeugt, der im nächsten Moment humorvoll gebrochen wird. Das geschieht sowohl über das Zusammenwirken von Schauspiel und Puppentheater, in dem die Konflikte zwischen den Figuren deutlich werden, als auch durch eindrucksvolle Bilder, die starke morbide Züge tragen. Die Figuren der "Mausefalle" werden mit Hilfe der Puppen auf sehr humorvolle Weise charakterisiert. Das verblüffende an den beiden Figuren Margarete und Rosemarie ist: die zwei anfangs harmlos wirkenden älteren Damen offenbaren ungeahnte charakterliche Abgründe und legen dabei selbst großes kriminelles Potential an den Tag.

Die Geschichte wird in deutscher Sprache gespielt, während sich die beiden Ladies auf Englisch verständigen. Jeder, der schon einmal ein bisschen Englisch gelernt hat, kann den beiden Damen problemlos folgen.


Sonntag, 21. November um 19 Uhr:

Mörderisches Doppel

Autorenlesung mit Carsten Sebastian Henn und Ralf Kramp

Alle reden von der Wirtschaftskrise, alle müssen sparen. Wir auch.
Deshalb haben wir die beiden Autoren Kramp und Henn auch in nur einem Bild zusammengefasst. Damit Sie aber sehen können, wie die beiden wirklich aussehen, hier noch einmal die kompletten Bilder:


Was man den Fotos nicht unbedingt sofort ansehen kann, ist der verschmitzte Humor und die Leichtigkeit, mit der die beiden ihre Lesungen gestalten. Das müssen Sie schon selbst erleben, indem Sie zur Lesung kommen. Beide haben in diesem Jahr ein neues Buch geschrieben, so dass man gespannt auf ihre neuesten Einfälle sein darf. Und da sowohl Ralf Kramp als auch Carsten Sebastian Henn gleichermaßen mit schriftstellerischem wie auch mit komödiantischem Talent bestens ausgestattet sind, darf man sich - wie bereits im letzten Jahr - auf einen äußerst unterhaltsamen Abend freuen.


Sonntag, 28. November um 15 Uhr:

Vom Himmel hoch

Veranstaltung zum 1. Advent mit theater 1 und Dorothee Simone (Flöten)
Geeignet für Kinder ab 5 und deren Erwachsene

Es ist erster Advent! Aufgescheucht rennen die Engel umher und bereiten sich auf das Fest der Feste vor. Da kann es in der Hektik schon mal passieren, dass einer von ihnen ausgerechnet ins Münstereifeler Kulturhaus fällt. Um nun das Beste aus dieser Situation zu machen, liest er dem Publikum weihnachtliche Geschichten vor und lässt sich diese mit himmlischer Musik verfeinern.

Christiane Remmert, die unter anderem für den WDR und das Schauspielhaus Bonn als Sprecherin / Schauspielerin arbeitete, spielt den Engel und liest in gewohnt professioneller Manier aus (vor-) weihnachtlichen Geschichten. Als Leserin hat sie sich mittlerweile bundesweit einen Namen gemacht; wer ihre Lesungen schon einmal erlebt hat, der weiß, dass sie eine hervorragende Interpretin ist. Ihre Bühnenpräsenz, ihre Aussprache und ihre Stimmenvielfalt lässt jede Lesung zu einem unvergesslichen Hochgenuss werden. Wenn man die Augen schließt, könnte man meinen, sich mitten im Geschehen zu befinden und mehrere Charaktere vor sich zu haben.

Dorothee Simone spielt ebenso gewohnt virtuos auf verschiedenen Flöten die passende Himmelsmusik zu den und zwischen den Geschichten. Im Kulturhaus theater 1 ist sie längst keine Unbekannte mehr, bereits bei der Veranstaltung "Sonnette Renaissance Träume" im September 2008 begeisterte sie das Publikum mit ihrem überaus sicheren und ausdrucksstarken Spiel.

Jojo Ludwig (eine Art "Daniel Düsentrieb" im Bühnenbereich) sorgt für kleine theatralische Einschübe: Figuren, die sich wie von Zauberhand bewegen, Licht- und Ton-Effekte sowie bühnenbildnerische Ausstattung sind neben der Arbeit als Schauspieler sein Spezialgebiet.

Begeben Sie sich also ruhig einmal abseits vom konsumbestimmten Weihnachtsmarkt-Rummel in himmlische Gefilde und bescheren Sie sich selbst und ihren Kindern eine angemessene Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit.