Kulturhaus Bad Münstereifel *Langenhecke 2 - 4 | 53 902 Bad Münstereifel | Kartentelefon: 0 22 57 - 44 14 | ePost: kulturhaustheater-1.de


UNSERE GÄSTE UND SONDERVERANSTALTUNGEN

(Für unsere Gastkünstler: Raummaße und Ausstattung des Kulturhauses finden Sie HIER.)


 

 

Immer eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung:

Das Plakat zur Plakatausstellung

10 PLAKATIVE JAHRE

Seit Anbeginn der Zeit (in diesem Fall gerechnet ab dem 14. Oktober 2007) werden zu allen Veranstaltungen die Plakate von Jojo Ludwig gestaltet, hauptsächlich die der Künstler, die im Kulturhaus zu Gast sind, aber auch die zu den eigenen Aufführungen vom theater 1.
In dieser Ausstellung kann man nun alle 172 Plakate noch einmal ansehen, von der Ankündigung der Kulturhaus-Eröffnung bis hin zum Plakat zur 10-jährigen Geburtstagsfeier.

Man kann alte Bekannte wiedersehen oder vielleicht auch Verpasstes bedauern. Aber bekanntermaßen ist ja noch nicht aller Tage Abend, und wer weiß, welche Künstler in den nächsten zehn Jahren noch im Kulturhaus (wieder-) gesehen werden können.

 


 

 

Samstag, 25. Mai um 20 Uhr:

Foto: Jonas Steingraeber

Konzert mit HovesMeute: CELTIC ROCK

Sacha Bolz (drums, percussion), Axel Cromberg (guitars), Bastian Dinspel (bass), Michael Haas (vocals), Thomas List (guitars), Lutz Petras (fiddle), Uli Wosnitza (whistles, e-pipes), sind eine Musiker-Meute aus Hove bei Hennef und nennen sich folgerichtig "HovesMeute" (das fehlende Leerzeichen ist ein kleiner Hinweis auf den außergewöhnlichen Musikstil der Gruppe).

Die Formation ist eine Mischung aus jungen und junggebliebenen Musikern, entstanden ist die Band im Rahmen einer Projektarbeit mit häufig wechselnder Besetzung, bis sich letztendlich ein harter Kern bildete und diese Band 2015 gründete.
Der Bandname lässt eigentlich nicht auf die Musikrichtung der 7 Jungs schließen, denn sie spielen modernen "Celtic-Folk-Rock". Die Musik stammt aus den Ländern mit keltischen Wurzeln, wie Irland, Schottland, oder der Bretagne.
Traditionelle Rauf- und Sauflieder, Balladen und Tänze (Jigs und Reels) wurden von der Band "entstaubt" und so arrangiert, dass sie dem modernen Zeitgeist entsprechen. Mittlerweile gehören auch viele eigene Kompositionen zum Repertoire.

Die Musik erzählt von hübschen Frauen, von grünen Hügeln, von Heimweh, von keltischen Druiden und von geschichtsträchtigen Schlachten der Iren und Schotten.

Achtung: Wer dieser "Meute" über den Weg läuft, wird musikalisch eingefangen und von der guten Laune angesteckt, um anschließend mit breitem Grinsen den Heimweg anzutreten!

Und die Betreiber des Kulturhauses werden nach diesem Konzert mit breitem Grinsen den Weg in die Sommerpause antreten.


 

 

Samstag, 25. Mai und Sonntag, 26. Mai, jeweils von 10 bis 14 Uhr:

Foto: Archiv Oliver Ewy

THEATERWORKSHOP UND CASTING mit Oliver Ewy

Für das neue junge Schauspielensemble in Bad Münstereifel sucht der Schauspieler Oliver Ewy talentierten Nachwuchs.
Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren, die schon immer gern einmal auf einer Theaterbühne stehen wollten, sind herzlich eingeladen, an diesem Workshop teilzunehmen. Aus den Workshop-Teilnehmern wird dann das "Junge Ensemble Rheinland-Pfalz" zusammengestellt.
Der Workshop bietet professionelle Theater- und Ensemblearbeit unter der Leitung von Oliver Ewy (Schauspieler unter anderem am Theater Bonn, Filmerfahrung in vielen Fernseh- und Kinofilmen, zum Beispiel "Die Schwarzen Brüder", der den "Goldenen Spatz 2014" als bester Kino- / Fernsehfilm für Kinder erhielt).
Es erwartet die gecasteten Teilnehmer*innen regelmäßiger Schauspielunterricht mit gleichaltrigen Mitspielern, interessante Einblicke hinter die Kulissen eines Theaters sowie die gemeinsame Erarbeitung eines eigenen Theaterstücks, das im April 2020 im "Kulturhaus theater 1" Premiere haben soll. Weitere Vorstellungen und Gastspiele sind möglich und angestrebt.
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Um die Unkosten des Theaterworkshops (Strom, Benzin, Material, Getränke) finanzieren zu können, sind wir auf einen Unkostenbeitrag von 30 Euro pro Teilnehmer/in angewiesen. Der Betrag ist in Bar vor Ort zu zahlen.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt und einige sind bereits vergeben!

Fragen und Anmeldungen per E-Mail: JERLP2GMX.DE oder via Facebook: facebook.com/JungesEnsembleRLP


 

 

Samstag, 21. September um 20 Uhr:

Foto: Matthias May

Jüdische Lieder und jüdische Geschichte(n) mit Jalda Rebling, Anja Günther und Paula Sell:
BATI L´ GANI - ICH GING IN MEINEN GARTEN

Seit 40 Jahren ist Jalda Rebling eine welterfahrene und internatioal renommierte Spezialistin für jüdische Musik, vom frühen Mittelalter bis in die Moderne. Sie lehrt in der Tradition der jüdischen Wander-Lehrer, die mit Liedern, Legenden und Geschichten jüdisches Wissen in die Welt tragen.
Jalda Rebling sammelt alte Erfahrungen und verknüpft sie, um daraus Neues zu entwickeln. So trägt sie jüdisches Wissen in die Welt, und mit Experimentierfreudigkeit und Erfahrung überschreitet sie singend und spielerisch traditionelle Grenzen.
Sie gilt als anrührendste, einfühlsamste und bei aller Freude am Traditionellen auch innovativste Interpretin von jiddischem Liedern.
Internationale Tourneen führten sie unter anderem in die USA, nach Israel, Frankreich, Schweden, Portugal, Polen, Litauen, in die Niederlande oder in die Schweiz. Zudem nahm sie an zahllosen internationalen Kongressen und Festivals teil.

An diesem Abend wird sie unter anderem das "Schir HaSchirim", das "Hohelied der Liebe" präsentieren, welches König Salomon zugeschrieben wird. Musikalische Unterstützung bekommt sie von zwei weiteren virtuosen Instrumentalistinnen; von der Akkordeonistin Paula Sell und von der Klarinettistin Anja Günther.


 

 

Samstag, 5. Oktober um 20 Uhr:

Fotos: Harald Morsch

Kleinkunst mit Erwin Grosche: WIE AUS HEITEREM HIMMEL

Kleinkunst-Star Erwin Grosche, Clown und Philosoph, vielfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Paderborner Kulturpreis oder dem Peter-Hille-Literaturpreis, zeigt sein neues Programm.
Mit diesem überrascht der Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen und Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags.
Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmöglichen Pointen fasziniert und amüsiert er seit mehr als dreißig Jahren sein Publikum. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.
Das ist große Wortkunst im besten Sinne des Wortes. Es ist die gottvertrauende Naivität, es ist die Schwäche des Kindes, aus der heraus Grosche die Kraft seiner Nummern entwickelt. Er rührt an, er bringt zum Lachen, zum Nachdenken - und all das auf eine wunderbar leichte Art.

Nun präsentiert er sein neues Kleinkunst-Programm "Wie aus heiterem Himmel" - Gedankenblitze und poetische Niederschläge. Liebenswert, ein Bollwerk literarischer Bonmots, aber so fein mit Selbstironie und Schabernack gewürzt, dass es einfach Freude macht, Erwin Grosche beim Phantasieren beizustehen.
Ihm gelingt wie keinem Zweiten die Verknüpfung alltäglicher Befindlichkeiten mit hintergründig philosophischer Weltbetrachtung. Denn des eingeschworenen Paderborners Glückseligkeiten liegen noch immer in der Welt des Alltags verborgen. Seine Freude an wunderlichen Instrumenten und seine kindliche Experimentierlust scheinen ungebrochen.
So zum Beispiel wenn er den Spannbettbezug gegen das besser gepolsterte Oberbett ausgetauscht hat, damit wie ein dicker Maikäfer über die Bühne stapft und Werbung für die Hausstaubmilbe macht.

Schauen Sie sich diesen Mann an, solange es geht. Er ist ein echter Abenteurer der inneren Welten. Eines Tages könnte er in ihnen verschwinden und nicht wiederkommen.
Und reservieren Sie frühzeitig, denn als er 2017 im Kulturhaus gastierte, war die Vorstellung innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.


 

 

Samstag, 9. November um 20 Uhr:

Foto: Mata Hari, aus dem Archiv von Tulipe Rousseau

Schauspiel und Figurentheater mit Sonja Lenneke: MEINE MUTTER MATA HARI

Tulipe Rousseau, die Tochter der berühmten Tänzerin und Spionin Mata Hari, ist tot.
Das hindert sie allerdings nicht daran, ihren gesamten Lebensweg noch einmal zu durchlaufen. Von ihrer Geburt 1910 im Château de la Dorée über ihre Bekanntschaft mit Eduard Einstein, der einen berühmten Vater hatte, ihr Zusammentreffen mit Heinz Rühmann und Charlie Chaplin, bis hin zu ihrem spektakulären Auftritt als Sängerin in der Mailänder Scala.

Sonja Lenneke vom Theater "hand und raum" spielt einen Krimi mit viel Musik und Gesang; sie bedient sich dabei einer Vielzahl von Theaterformen, überrascht immer wieder mit rasantem Wechsel der Erzählebenen und agiert in einem Raum aus purem Gold.

Unter der Regie von Jojo Ludwig vom "theater 1" entstand eine ebenso amüsante wie abenteuerliche Biografie einer Frau nach dem Ersten Weltkrieg, überzeugend und ungekünstelt dargeboten von einer Schauspielerin und Figurenspielerin, die an diesem Abend die Welturaufführung ihrer Inszenierung präsentiert.


 

 

Samstag, 23. November um 20 Uhr:

Foto: Halva

Klezmer Konzert mit der Gruppe "Halva": THE SWEETEST KLEZMER ORCHESTRA

"Halva" ist ein belgisch-deutsch-lettisches Ensemble, mit dem der Bandleader Nicolaas Cottenie die Verbindungen zwischen traditionellem Klezmer und den vielen Kulturen, welche die jiddisch sprechenden Juden Osteuropas umgeben, erforscht: die griechische, ungarische, türkische und die westliche klassische Musik.
Das Ergebnis ist eine Musik mit einer tiefgehenden Energie, die manchmal zum Tanzen einlädt und gleichzeitig Momente spiritueller Untertöne offenbart. Es ist eine Musik, die gleichermaßen Herz und Verstand anspricht. Trotz der vielfältigen Einflüsse ist es jedoch immer eindeutig Klezmer.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit virtuos gespielter Klezmer-Musik von
Alina Bauer (DE) – Geige,
Georg Brinkmann (DE) - Klarinette,
Nicolaas Cottenie (BE) – Geige,
Eline Duerinck (BE) – Cello,
Robbe Kieckens (BE) – Perkussion und
Ilya Schneyveys (LT) – Akkordeon / Klavier,
einem Ensemble, das in ganz Europa auf vielen Festivals begeistert gefeiert wurde.


 

 

Samstag, 7. Dezember um 20 Uhr:

Foto:Jojo Ludwig

EIfel-Kabarett mit Jupp Hammerschmidt: ZÖMMERMANNS JUPP, DÄ ARME SCHLUPP

... "und andere Heileits aus der Eifel", so der Untertitel des neuen Kabarettprogramms von Jupp Hammerschmidt.
Da sich das Programm im Entstehungsprozess befindet, gibt es noch keine detaillierte Beschreibung. Nur soviel ist sicher: Zömmermanns Jupp (auch bekannt als Josef, Ehepartner von Maria, aber nicht Vater ihres Kindes, das später einmal den väterlichen Betrieb übernehmen und weitere Wunderdinge vollbringen wird) soll an diesem Abend ganz bestimmt mit einem Eifel-Rap geehrt werden.


 

 

Samstag, 14. Dezember um 20 Uhr:

Konzert mit der Gruppe Shmaltz: SHMALTZ - INSEL OHNE NAMEN

Sie nur als "Klezmer-Band" zu bezeichnen, wäre absolut nicht ausreichend. Vielmehr ist ihre Musik eine wilde Mischung aus Klezmer, Osteuropäischer Musik, Jazz und vor allem Malwonischen Klängen.
Die fünf Berliner Vollblutmusiker*innen von Shmaltz laden Euch alle ein, mit ihnen auf ihrer mitgebrachten Insel, in ihrer wunderlichen Welt, in ihrem erreichbaren Paradies Malwonia zu feiern, zu singen, zu tanzen. Mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Rhythmus im Blut!

Nach jahrzehntelangen Banderfahrungen in der Berliner Klezmer-Szene, begann 2006 die malwonische Reise der beiden Bassisten und Multiinstrumentalisten Cosmo W. Pepper und Levante I.N. Patsh. Auf ihrem Weg trafen sie gleichgesinnte malwonische Seelen, die sich ihnen anschlossen. Gemeinsam mit Posaunistin Anke Lucks, Akkordeonistin Paula Sell, sowie Banjospieler und Tenorhornist Dr. Itzbar Dschucka, besteht die Band Shmaltz inzwischen seit mehr als zehn Jahren.
2008 erschien die erste CD „Welcome to Malwonia“, 2012 wurde ihr zweites Album „Gran Bufet“ gleich zweimal für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. In den folgenden Jahren beteiligten sich Shmaltz an diversen Film- und Theaterproduktionen (unter anderem Musik für den Film „Russendisko“ und an der Neuköllner Oper in einer Neuinszenierung von Monteverdis „Die Krönung der Poppea“).
Zahlreiche Konzerte auf Hochzeiten, Straßenfesten, Beerdigungen und Steuerrückzahlungs-Parties, auf Festivals, in Kirchen, Nachtclubs und Theatern gehören zum Alltag der Band.
2017 erschien die vierte CD: „Insel ohne Namen“, und so nennen sie auch ihr Konzert im Kulturhaus.

Lassen Sie sich überraschen von ungewöhnlichen Klängen, von unbeschreiblichen Arrangements und von unkonventionellen Musiker*innen. Bereits 2016 sorgte diese Formation nicht nur für überbordende Stimmung im Kulturhaus, sondern auch für ein ausverkauftes Konzert. Also nicht zu lange mit den Reservierungswünschen warten!


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