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Eine
Inszenierung mit Objekten, Figuren, einer Schauspielerin und einem Schauspieler

"Und
wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute."
Leider leben nicht mehr allzuviele, nur noch Rotkäppchen und der Wolf.
Die beiden haben dann auch geheiratet. Ein unglaubliches Massaker hat
diese Hochzeit begünstigt.
So geben der plötzliche Atemstillstand der parfümierten Souffleuse, Krämers
Genickbruch oder Elvis Presleys bis heute verschwiegene tödliche Schädelfraktur
nach wie vor Rätsel auf.
Dabei begann alles so harmlos: "Es war einmal eine kleine süße Dirne,
die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah; am allerliebsten aber ihre
Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte.
Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Sammet, und weil ihm das
so wohl stand, und es nichts anderes mehr tragen wollte, hieß es nur das
Rotkäppchen ..."
Das theater
1 hat mit dieser Inszenierung eine Komödie geschaffen,
die weder ein süßliches Rotkäppchen-Märchen noch
ein grausiges Massaker ist. Vielmehr werden alle Liebhaber des schrägen
Humors hierbei voll auf ihre Kosten kommen.
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