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KURZBESCHREIBUNG DER INSZENIERUNG

Mozarts Floh
Von Christiane Remmert und Jojo Ludwig

Wolfgang Amadeus Mozart hatte einen Floh.

Dies ist zweifelsfrei bewiesen durch die akribischen Nachforschungen des Pianisten Willibald Traunsdorfer.

Das theater 1 ist diesem Phänomen nachgegangen und hat jenen Floh ausfindig gemacht. Er lebt nämlich noch. Eine Tatsache, die selbst Traunsdorfer zum Staunen brachte.

Was macht ein Floh, der schon seit über 200 Jahren hinter einem alten Ölgemälde der Familie Mozart lebt und seinem ehemaligen Wirt nachtrauert? Er erinnert sich. An den ersten körperlichen Kontakt (mittels eines genussvollen Einstiches), an eine ungewöhnliche Kindheit, an Reisen durch ganz Europa, an rauschende Feste bei Hofe, an Saufgelage, Triumphe, Niederlagen, Krankheiten und auch an den Tod.

Bei allen Mozart-Biografien wurde es bislang nicht für nötig erachtet, den Floh zu erwähnen. Mit dieser Inszenierung soll er nun endlich gewürdigt werden.

Sehen Sie Mozart aus einer gänzlich anderen Perspektive und vergessen Sie alles, was Sie bisher über Flöhe zu wissen glaubten.

Christiane Remmert spielt in der Rolle des Flohs und acht weiteren Rollen eine ungewöhnliche Geschichte über Mozart und seine wahre große Liebe, die sein ganzes Leben andauerte.

Warum ein Stück über Mozart?

Im Jahr 2006 feierte die Welt den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart.
Unser Beitrag dazu war diese Inszenierung, mit der wir auf unsere Art den von uns geschätzten Menschen und Musiker würdigen wollen.

Mozart war -wie die vielen Biografien und sein ausgiebiger Briefwechsel belegen- ein Mensch, der sich wenig um Obrigkeiten und Stände kümmerte. Damit war er seiner Zeit einen Schritt voraus; die herannahende Französische Revolution bestätigte den Zeitgeist, der auch Mozarts Denken leitete. Viele seiner Werke riefen den Unmut und manchmal auch den Zorn der herrschenden Schicht hervor. Gestelzte und gekünstelte Darstellungen auf der Opern- oder Theaterbühne waren ihm ein Gräuel, er wollte wahrhaftige Menschen sehen, keine theatralisch überzogenen Kunstfiguren. Er war deshalb nicht immer ein bequemer Zeitgenosse, liebte aber das Leben, die Liebe, seine Musik und bisweilen auch eine deftige Ausdrucksweise.

Diesen Tatsachen soll unsere Inszenierung Rechnung tragen; zwangsläufig ergibt sich daraus manchmal ein Vokabular, das der Sprachbildung unserer Kinder nicht gerade zuträglich ist. Aus diesem Grunde gibt es das Stück in zwei Versionen:

Dieses Stück gibt es als Version für Erwachsene und in einer Fassung für Kinder ab 7

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