
Pressestimmen
zu

Die
Rheinpfalz
Eine besonders originelle
und lustige Herangehensweise an den musikalischen Genius hat sich
das theater 1 einfallen lassen.
Etwas bizarr die Idee, doch genial die Umsetzung: Mozart zog sich,
als er mit "hitzigem Frieselfieber" als Jüngling darniederlag,
einen Floh zu. Dieser zapfte seinen Wirt immer wieder an, schaffte
sich Vorräte von dessen Blut an, und überlebte so bis ins
Jahr 2006.
Dabei begnügte sich Christiane Remmert in ihrer Ein-Frau-Show
nicht nur mit der Rolle des Ungeziefers, sondern setzte die geniale
Wandelbarkeit ihrer Stimme dazu ein, in andere Rollen zu schlüpfen:
Die Zuschauer sahen und hörten - obwohl Remmert stets allein
auf der Bühne stand - gut ein Dutzend Charaktere.
Remmert riss das Publikum mit, vor allem als witziger Floh, den Mozart
im Ohr hatte. Hinreißend auch die Kulisse: Hinter der Leinwand
eines goldgerahmten Familienportraits erblickt man das lediglich zwei
Quadratmeter große "Atelier" des Flohs, wo er mit
altertümlichem Werkzeug und Saugrüssel-Maske Mozarts Blutkonserven
aufbereitet.
"Jemand ist erst dann wirklich gestorben, wenn keiner mehr von
ihm spricht oder an ihn denkt", sagt der Floh am Ende über
Mozart - doch den Zuschauern dürfte die zauberhafte Aufführung
und somit das Wunderkind noch lange in Erinnerung bleiben.
Usinger
Anzeiger
Christiane Remmert schlüpfte
in sämtliche Rollen des Theaterstücks. Mit ihrer Mimik,
einer gehörigen Portion Humor und einfühlsamen Dialogen
hielt sie den Kontakt zu ihrem Publikum aufrecht. Die Zuschauer hingen
an ihren Lippen, wenn sie in ihre Rollen schlüpfte und lachten
und litten mit ihren Helden mit.
Kölner
Stadt-Anzeiger
Ein intelligentes Theaterstück
- nicht nur für Kinder.
Christiane Remmert legte als Solistin Humor und Spielfreude an den
Tag; genial geriet beispielsweise die Darstellung des Theaterdirektors
Emanuel Schikaneder. Doch in "Mozarts Floh" steckt mehr
als reines Kindertheater. Besonders reizvoll waren die kleinen Details,
die erst beim genauen Hinsehen oder -hören auffielen. Eingespielte
Soundschnipsel sorgten für Atmosphäre, Remmerts Kostümierung
versetzte das Publikum in Mozarts Zeit, die Bühnenausstattung
war wundervoll.
Augsburger
Allgemeine
Bis ins letzte Detail überzeugte
Christiane Remmert vom theater 1
aus Bad Münstereifel mit "Mozarts Floh". Dabei bestach
die Produktion in der Vielschichtigkeit darstellerischer Mittel nicht
minder als in dem umfangreichen Register an authentisch wirkenden
Requisiten.
Nach dieser Vorstellung, in der Remmert Mozarts Biografie entwickelte,
ohne sie herunterzubeten, war klar, dass wir dem kleinen Floh, der
hinter Mozarts Ohr hauste, so manche geniale Komposition verdanken.
Durch den ständigen Wechsel szenischer Mittel folgten nicht nur
die kleinen Zuschauer gebannt dem Geschehen. Atmosphärisch verdichtet
wurde die Inszenierung durch wenige, aber sehr stimmige Musikeinspielungen.
Die Rheinpfalz
Dank des ebenso atmosphärischen
wie feinfühligen Spiels der Darstellerin und des geschickten
Kombinierens von Figurentheater und Schauspiel wird das Publikum unweigerlich
ins Geschehen hineingezogen.
Die vielschichtige Inszenierung fordert durchweg die Phantasie der
großen und kleinen Zuschauer. Anrührend wirkt die wachsende
Innigkeit zwischen dem überarbeiteten, kränkelnden Mozart
und seinem kleinen Blutsauger. Dem Publikum war anzumerken, wie gebannt
es diese Entwicklung verfolgte.
Ruhr
Nachrichten
Amüsante Premiere beim "Theaterzwang":
Ein ungewöhnliches und sehr detailreiches Bühnenbild, dezent
eingesetzte Musik und die Fähigkeit Christiane Remmerts, sich
nur mit ein paar Kleidungsstücken, Sprache und Gestik in verschiedene
Persönlichkeiten zu verwandeln, machen die 60 Minuten zu einer
spannenden Reise durch Mozarts Leben.
Es ist ein anspruchsvolles Stück für kleinere Besucher,
deshalb gefiel es wohl auch den zahlreichen erwachsenen Mozart-Fans.
"Mozarts Floh" ist ein ehrliches Stück und zeigt nicht
nur die schönen Seiten, sondern auch Mozarts Schwierigkeiten,
eine gute Anstellung zu finden, seine Geldsorgen als "erster
freier Musiker seiner Zeit" und seine rätselhafte Krankheit,
die ihn früh sterben ließ.
Westfälische
Allgemeine Zeitung
Das Stück von Jojo Ludwig und Christiane Remmert, in
dem die Schauspielerin alle Rollen selbst und mit Puppen spielt, vermittelt
eine sehr innigen, kindgerechten Eindruck vom Leben des Genies, das
sich den hohen Herrschaften nicht untertänigst andienen will,
sondern als "erster freier Musiker" seinen Siegeszug antritt.
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