Christiane Remmert & Jojo Ludwig
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Pressestimmen zu

Don Quijote de la Mancha

Eine Online-Besprechung anlässlich der Dülmener Figurentheater-Tage finden Sie hier.

Münsterländische Tageszeitung
Eine beeindruckende Darbietung
Schauspiel, Schattenspiel, Objekttheater und Videoprojektion wurden von dem Museumspädagogen Dr. Johannes Kleinschmidt (Jojo Ludwig) perfekt miteinander verbunden.
Welche Szene auch immer Ludwig präsentierte: Einfallsreichtum, Erzählkunst und Einsatz technischer Mittel machten Zuschauen und Zuhören zu einem Genuss. Die glaubhafte Inszenierung eines der großen Bücher der Weltliteratur hinterließ den Eindruck einer perfekten Aufführung und führte den Beweis, dass Figurentheater nicht kindhaft ist und schon lange keinen verstaubten Charakter hat.

Die Rheinpfalz
Zauberhafte Multimedia-Show: theater 1 präsentiert Miguel de Cervantes' Meisterwerk in einer gelungenen Ein-Mann-Vorstellung.
Cervantes' geniale Idee, seinem abgedrehten Ritter den bodenständigen Sancho Pansa beizugesellen, lässt einen herrlichen Widerstreit von Ideal und Wirklichkeit, Narrheit und Vernunft entstehen, der auch den Reiz dieser Aufführung ausmacht. Der berühmte Kampf gegen die Windmühlen ist in diesem Theaterspiel besonders genial umgesetzt: Die Flügel der kleinen Windmühlen drehen sich tatsächlich und nehmen im Schattenspiel fast realistische Größe an. Mit zahlreichen herrlichen Gags modernisiert Ludwig die bekannte Geschichte und lockert sie auf.
Seine vielschichtige Inszenierung war ein kongeniales Zusammenspiel von traditionellem Figurentheater, Schattenspiel, Musik und Videoprojektionen, verwoben zu einem wundervoll-zauberhaften Ganzen, einer Mulitmedia-Show im besten Sinn, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte.

Mainzer Rhein-Zeitung
Scheinbar müheloswechselt Ludwig zwischen verschiedenen Stimmen hin und her. Spannend erzählt bleibt so die Geschichte vom Ritter aus La Mancha lebendig, auch 400 Jahre nach ihrer Veröffentlichung.

Mannheimer Morgen
Jojo Ludwig hat ein Theaterstück entworfen, in dem sensibel deutlich wird, dass der Mann von La Mancha einige Botschaften vermittelt. Das Spiel wurde zu einem Erlebnis für Auge, Ohr und Herz.
Das Publikum dankte für das poesievolle Erlebnis mit langem Applaus.

Kölnische Rundschau
Ein erfrischendes, auch für Kinder verständliches Theaterstück!
Was Jojo Ludwig auf der Bühne leistet, ist derart multipel, dass es sich kaum auf einen Nenner reduzieren lässt. Er jongliert pausenlos mit Schauspiel, Puppentheater, Hörspiel und Videoprojektionen und schafft es gleichzeitig, jeder der angespielten Puppen eine unverkennbar eigene Stimme zu verleihen.

Allgemeine Zeitung Mainz
Hier begann das große Staunen: Mit verschiedenen Puppen, einer perfekt durchdachten Lichtführung und besonders einem hochgradig intelligenten Spiel mit Requisiten und Bühnenbild spielte Ludwig Szenen aus der verspäteten Ritterlegende, die das Publikum begeisterten.
Das Spiel wurde perfektioniert durch die schlagfertigen Dialoge, die Stimmtalent Ludwig so souverän meisterte, dass man zuweilen vergaß, es mit Puppen zu tun zu haben. Und das Spiel hinterlässt den bleibenden Eindruck einer witzigen, intelligenten, durch und durch gerundeten Vorstellung.

Die Rheinpfalz
Bei der Aufführung des theater 1 war die gebannte Stimmung im Saal spürbar. Raffiniert wechselt Jojo Ludwig immer wieder die Dimensionen und Spielebenen. Der Puppenspieler selbst wird zum Darsteller, er durchbricht sogar den vorgeschriebenen Ablauf: Als Don Quijote im Herzogspalast als Possenreißer benutzt wird, weigert er sich, weiterzuspielen. "Dieser Mann ist ein Held!" so bricht er eine Lanze für Don Quijote und das Publikum teilt zweifellos seine Sympathie.
Mit anspruchsvollen künstlerischen Mitteln und viel Atmosphäre gestaltet Jojo Ludwig das Stück, agiert geschickt mit den ausdrucksstarken Puppen und wechselt immer wieder die Stimmen. Geradezu ergreifend ist die Szene, in der all die großen Träume des Ritters zu zerplatzen drohen. Von märchenhaft blauem Licht umgeben, zu traurigen Klängen der Gitarre steht der einsame Held da und sieht sich von aller Welt betrogen - eindringlicher kann der Ritter von der traurigen Gestalt kaum geschildert werden.

Lingener Tagespost
Mit Überraschungseffekten muss man bei Jojo Ludwig häufiger rechnen: der Spieler, Dramatiker, Regisseur und Bühnenbildner gestaltet seine Stücke mit so viel Einfallsreichtum und einer solchen Spielfreude, dass die Zuschauer unabhängig von ihrem Alter und Bildungsgrad kurz nach Beginn der Aufführung völlig in ihren Bann gezogen werden.
Es spielt keine Rolle, ob im Publikum Kinder oder Erwachsene sitzen, ob sie Vorkenntnisse haben oder gänzlich "unbelastet" sind - Jojo Ludwig versteht es meisterhaft, Geschichte zu vergegenwärtigen. Leicht verständlich, gleichzeitig aber anspruchsvoll und sehr unterhaltsam bringt er die Geschichte Don Quijotes über die Bühne.
Er lässt den "Ritter von der traurigen Gestalt" nicht nur die wichtigsten Abenteuer erleben, sondern auch seinen Wandel vom Narren zum Genarrten durchmachen; er bringt in aller Kürze und für jeden verständlich die Auseinandersetzung Cervantes' mit literarischen Fragen und dem Thema Liebe zur Sprache und führt dem Zuschauer die Verhältnisse im Spanien des 16. Jahrhunderts vor.
Dabei wird die konventionelle Handlungsdramatik immer wieder durchbrochen, was auf der einen Seite für Abwechslung sorgt, auf der anderen den Bezug zur Gegenwart schafft.
Spielerisch jongliert Ludwig mit Zeiten und Räumen, befindet sich gleichzeitig in Spanien vor 400 Jahren und in einem Museumsraum der Gegenwart und verzweigt somit geschickt mehrere Fiktionsstränge miteinander, ohne das Stück zu überfrachten oder Verständnisprobleme zu bereiten.
Mühelos schafft der Spieler die Übergänge, bevölkert die Bühne mit verschiedenen Figuren, die sofort zum Leben erwachen, wenn er sie in die Hand nimmt. Kraft seiner darstellerischen Kompetenz verwandelt er seine Umwelt. In Verbindung unterschiedlicher Ausdrucksformen entwickelt sich ein Spiel, das die rationalen wie emotionalen Bereiche berührt und den Zuschauern ein Theatererlebnis ersten Ranges beschert.

Neue Westfälische
Eine ungewöhnliche und vielversprechende Mischung aus Schauspiel, Figuren- und Objekttheater: Ludwig spielte alle Rollen und das auf zahlreichen wechselnden Vorstellungsebenen, dass es eine Freude war. Ob Mensch, Tischfigur oder kaum fünfmarkstückgroßer Reiter - unabhängig von der realen Größe der Mitspieler ereilten die Visionen leicht auch das Publikum. Schade, dass es nur eine Aufführung geben konnte.

Kölner Stadtanzeiger
Dass Figurentheater eine große Kunst ist und eine besondere, wenn sie von Jojo Ludwig ausgeführt wird, davon konnte man sich überzeugen:
Ein multimediales Spektakel, bei dem sich Figurentheater und Schauspiel, Schattenspiel und Objekttheater, Hörspiel und Videoproduktion miteinander vereinen und bis an die Grenzen des Machbaren in einem Ein-Personen-Stück wagen. Ludwig bedient Licht und Technik, wechselt stimmlich gekonnt die Charaktere, bewegt seine Puppen und Figuren, erzählt die Geschichte auf verschiedensten Ebenen und lässt passende Musik einfließen. Mit dieser reichen Mischung aus Erzählkunst und Sinnesvergnügen entführt er seine Zuschauer in die Welt Don Quijotes.
Jojo Ludwig hat mit seinem neuen Stück ein weiteres Werk geschaffen, in dem sich pädagogisch Wertvolles mit Humorvollem und Wissenswertem kunstvoll verbindet. Liebevoll und handwerklich aufwändig gestaltete Figuren, eine ausgefeilte Technik sowie eine sensible Erzählkunst und eine gut durchdachte Dramaturgie machen "Don Quijote de la Mancha" zu einer rundum gelungenen und absolut sehenswerten Inszenierung.

Goslarsche Zeitung
Liebevoll verleiht Jojo Ludwig seinen Charakteren Ausdruck und Stimme, schnelle Wechsel werden problemlos gemeistert, durch die gesamte Aufführung hin.
Mit viel Liebe zum Detail, mit Esprit und Schwung wird da auf der Bühne der Kampf gegen Mühlenflügel und Schafherde deutlich, fantasiereich und unter Ausschöpfung aller technischer Mittel findet sich der Zuschauer unversehens in vier verschiedenen ineinander greifenden Spielebenen wieder.
Langer Applaus belohnte den Künstler und seine lebensvollen Figuren.

Grenz-Echo St. Vith / Belgien
"Es geht nicht darum, zu gewinnen, es geht darum, nicht aufzugeben!" lautete Don Quijotes Wahlspruch. Das zeigte mit nahezu atemberaubender Konsequenz Jojo Ludwig vom theater 1 bei der Inszenierung von Miguel de Cervantes' Klassiker der Weltliteratur. Das klingt für Kindertheater ziemlich verstaubt und hoch gegriffen, jedoch bedurfte es des Konzeptes Jojo Ludwigs, um diesen gewaltigen Stoff so zu inszenieren, dass für Groß und Klein jede Menge intelligente Unterhaltung garantiert war.
Sehr bald wurde diese Vorstellung aber durch eine unvorhergesehene, minutenlange Strompanne unterminiert, die der erzählende Soloschauspieler gänzlich unerschrocken zum großen Vergnügen der Zuschauer zu einer kleinen Improvisation bei Kerzenschein nutzte. Nach Behebung der Panne startete das Multitalent Ludwig mit ebenso viel Liebe zum Detail wie hintergründigem Humor sofort ein Feuerwerk aus Figurentheater, Schauspiel, Schattenspiel und Videoprojektionen auf allen nur erdenklichen Ebenen.
Nicht enden wollender Applaus der überaus hingerissenen kleinen und großen Zuschauer rief den Künstler verdientermaßen wiederholt zurück auf die Bühne.

Südwestdeutsche Zeitung
Welche Szene auch immer Ludwig mit Hingabe und Stimmvielfalt präsentierte: Einfallsreichtum, Erzählkunst und Einsatz technischer Mittel machten Zuschauen und Zuhören zu einem Genuss.
Als Meister seines Fachs brachte Ludwig selbst Perspektivenwechsel im Spiel glaubhaft herüber, taten die sympathisch gestalteten Puppen ihr Übriges, die Vorführung zu einem runden Erfolg zu machen.

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